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Formel 1: Die Gewinner und Verlierer der Saison

Formel 1: Die Gewinner und Verlierer der Saison
Formel 1: Die Gewinner und Verlierer der Saison

Die Formel-1-Saison ist beendet, Max Verstappen drückte dem Jahr seinen Stempel auf. Aber es gibt noch weitere Gewinner - und auch einige Verlierer. Der Überblick des SID:

GEWINNER

MAX VERSTAPPEN: Zwölf Poles, 19 Siege in 22 Grands Prix, zum dritten Mal Weltmeister - der Niederländer hat dieses Jahr dominiert ohne Ende, fuhr in einer anderen Liga. Die Konkurrenz um Teamkollege Sergio Perez? Chancenlos. Wenn Red Bull weiter so Autos baut wie den RB19, wackeln in Zukunft wohl auch die Rekorde von Michael Schumacher und Lewis Hamilton.

LANDO NORRIS: Nach einem schwierigen Saisonstart mit McLaren ist der Brite sieben Mal auf das Podest gefahren - so oft wie noch nie. Immer wieder wurde der 24-Jährige als möglicher Nachfolger von Perez bei Red Bull gehandelt. Ein Fahrer mit Potential, der vielleicht irgendwann auch Verstappen gefährlich werden könnte?

FERNANDO ALONSO: Oldie but Goldie - mit 42 Jahren ist der Ex-Weltmeister im Aston Martin so manchem jüngeren Fahrer um die Ohren gefahren. Alonso lässt Teamkollege Lance Stroll alt aussehen. Acht Podien und WM-Rang vier stehen am Saisonende für Alonso zu Buche. Offenbar hat der Spanier mit seinem Wechsel von Alpine als Nachfolger von Sebastian Vettel zu Aston Martin alles richtig gemacht.

FORMEL 1: Die Königsklasse des Motorsports wird gehypt wie lange nicht. Rennserien-Boss Stefano Domenicali spricht von einem Boom. Im dritten Quartal hat die Formel 1 mit 887 Millionen Dollar Umsatz 24 Prozent mehr als 2022 eingenommen und erfreut sich vor allem in den USA großer Beliebtheit. Kein Wunder, dass es dort mittlerweile drei Grands Prix gibt.

VERLIERER

CHARLES LECLERC: Fünf Mal startete der Monegasse in diesem Jahr von der Pole, brachte aber keinen Sieg ins Ziel. Leclerc hat bei vier Ausfällen und einer Disqualifikation häufig Pech gehabt, aber auch zu viele eigene Fehler gemacht. In der Gesamtwertung schlug er seinen Teamkollege Carlos Sainz nur mit Ach und Krach, der einst gefeierte Ferrari-Heilsbringer ist Leclerc 2023 nicht gewesen.

NYCK DE VRIES: Hatte 2022 in Monza mit einem Punkt ein eindrucksvolles Debüt gefeiert, wurde dann 2023 mit einem Stammcockpit bei AlphaTauri belohnt. Der Niederländer enttäuschte aber, holte keine Punkte und wurde schon nach zehn Rennen gefeuert. Daniel Ricciardo ersetzte ihn.

MERCEDES: Zum ersten Mal seit 2011 holten die Silberpfeile keinen Sieg. 2023 waren Rekordweltmeister Lewis Hamilton und Co. allzu oft nur Mittelmaß, das Autokonzept ging nicht auf. Teamchef Toto Wolff wirkte häufig genervt und im Wikipedia-Rekord-Disput mit Red Bull neidisch auf den Erfolg der neuen Dominatoren. Hamilton und George Russell hoffen für 2024 wieder auf ein konkurrenzfähigeres Auto.

SCHWARZ-ROT-GOLD: Auch 2024 wird es keinen Grand Prix in Deutschland geben und auch wieder nur ein deutscher Fahrer dabei sein. Nico Hülkenberg fährt in seinem Haas aber nur hinterher. Mick Schumacher bleibt auch im nächsten Jahr ohne Stammcockpit und wanderte in die Langstrecken-WM ab. Alles in allem bitter für eine der erfolgreichsten Nationen der Formel 1.