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Genital-Grabscher, Elfer-Krimi: Atlético wirft Inter raus

Genital-Grabscher, Elfer-Krimi: Atlético wirft Inter raus
Genital-Grabscher, Elfer-Krimi: Atlético wirft Inter raus

Der Vorjahresfinalist ist raus: Inter Mailand ist im Achtelfinale der Champions League gescheitert. Die Mannschaft um die ehemaligen Bundesliga-Stars wie Benjamin Pavard, Hakan Calhanoglu oder Marcus Thuram verlor das Rückspiel bei Atletico Madrid mit 2:3 im Elfmeterschießen, nach regulärer Spielzeit und Verlängerung hatte es 1:2 gestanden. Das Hinspiel hatte Inter noch mit 1:0 gewonnen.

Antoine Griezmann (35.) und Memphis Depay (87.) trafen für Atletico und erzwangen so die Verlängerung, Federico Dimarco (33.) hatte Inter zunächst in Führung gebracht. Thuram hätte noch die Rote Karte sehen müssen, nachdem er Stefan Savic in der Verlängerung in den Genitalbereich gefasst hatte.

Atletico steht damit zum dritten Mal in den letzten fünf Jahren im Viertelfinale, mit Inter schied auch die letzte italienische Mannschaft aus der Königsklasse aus. Auf wen Atletico in der nächsten Runde trifft, wird am Freitag ausgelost.

Depay rettet sein Team in die Verlängerung

Die Hausherren begannen sehr präsent und aggressiv, Inter fand lange kaum Lösungen, um sich vom Druck zu befreien. Doch Dimarco nutzte eine der wenigen Chancen gleich eiskalt aus, Griezmann ließ Atletico quasi direkt im Gegenzug wieder hoffen. Und so sahen die Fans in Madrid eine unterhaltsame und spannende Partie.

Atletico gab weiter alles, hielt das Tempo sehr hoch - und stellte Inter immer wieder vor Probleme. Doch die Gäste verteidigten auch clever, kamen ihrerseits zudem zu Chancen, weil die Gastgeber mehr öffnen mussten. Aber Thuram (76.) und Nicolo Barella (81.) vergaben aus aussichtsreicher Position die Möglichkeit zur Vorentscheidung. Depay rettete sein Team dann in die Verlängerung - und so konnte sich Atletico für das lange Anrennen im Elfmeterschießen noch belohnen.