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Was Gislason für die EM Mut macht

Die gemeinsame Bahnfahrt mit Hansi Flick befeuerte die EM-Vorfreude bei Alfred Gislason sichtlich.

„Das wird ein Erlebnis sein. Ich freue mich riesig, vor 50.000 Zuschauern zu spielen“, sagte der Handball-Bundestrainer mit Blick auf das Eröffnungsspiel der Handball-Europameisterschaft im Düsseldorfer Fußballstadion am 10. Januar 2024. Gislasons Zuversicht ist nach Platz fünf bei der WM im Januar gewachsen.

"Man hat bei der WM gesehen, welches Potenzial in der Mannschaft steckt", sagte der Isländer bei einem Marketingtermin am Dienstag in Köln. Das zurückliegende Turnier gebe "sehr viel Mut für die kommenden Aufgaben". Man sei zwar "in allen Bereichen steigerungsfähig, besonders in der Abwehr". Aber, das betonte Gislason, er sei "sehr optimistisch. Optimistischer als vor zwei, drei Monaten."

Gislason will mit seinem Team zu Jahresbeginn bei der Heim-EM mit einem guten Abschneiden vorlegen, ehe die Fußballer um Bundestrainer Flick im Sommer bei ihrem Turnier in Deutschland nachziehen können.

Für die Handballer stehen in der kommenden Woche zwei Testspiele gegen Weltmeister Dänemark an. „Da wollen wir ein gutes Ergebnis holen“, sagte Gislason.

Noch wichtiger sei aber die Trainingsphase. „Da wollen wir zwei, drei Schritte weiterkommen“, so der 63-Jährige. Bis zur Heim-EM habe das DHB-Team „nicht so viel Zeit“.

Die beiden Dänemark-Länderspiele sind die ersten nach der WM in Polen und Schweden. Sie finden im Rahmen des EHF Euro Cups am 9. März (20.45 Uhr) in Aalborg und am 12. März in Hamburg (14.15 Uhr) statt.