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Golf-Star mit krasser Kehrtwende: "Das Geld ist großartig"

Golf-Star mit krasser Kehrtwende: "Das Geld ist großartig"
Golf-Star mit krasser Kehrtwende: "Das Geld ist großartig"

Phil Mickelson, Dustin Johnson, Bryson Dechambeu und Brooks Koepka haben bereits bei der LIV-Tour angeheuert. Mit Jon Rahm kommt nun eine weitere Größe des Golfsports zur Saudi-Tour hinzu.

Und das begleitet von offenbar schwindelerregenden Geldsummen: Medienberichten zufolge soll der Mega-Deal zwischen 300 und 600 Millionen US-Dollar wert sein.

Rahm selbst wollte sich zu den kursierenden Zahlen zwar nicht äußern: „Dazu kann ich nichts sagen und will es auch nicht“, sagte der 29-Jährige bei der Verkündung seines Wechsels bei Fox News. „Es ist privat und es wird privat bleiben.“

Doch immerhin so viel war ihm zu entlocken: „Es war ein tolles Angebot. Das Geld ist großartig, alles ist wunderbar.“

Die Worte überraschen insoweit, wenn man bedenkt, wie der Spanier noch vor vier Monaten über einen eventuellen Wechsel zur LIV-Tour gesprochen hatte. „Ich lache, wenn Leute behaupten, ich würde zur LIV-Tour gehen“, reagierte er seinerzeit im Golf-Podcast Golf Sin Etiquetas auf die Gerüchte. „Das Format hat mir noch nie gefallen. Und ich habe immer eine tolle Zeit mit Phil Mickelson und Sergio Garcia in den Übungsrunden der Majors.“

Ehrgeiz als Wechselgrund

Diese Meinung hat Rahm augenscheinlich komplett abgelegt. Nun lobt er ausgerechnet das Format der LIV-Tour, in dem Teamgolf hervorgehoben wird. Er erinnere sich dabei gerne an seine Erlebnisse mit der spanischen Nationalmannschaft oder an seine Zeit an der Arizona State University, meinte er nun: „Teil eines Teams zu sein war für mich während meiner gesamten Karriere etwas ganz Besonderes. Als Profi hat man diese Chance nicht oft.“

Daher wolle er mithelfen, bei der LIV-Tour etwas aufzubauen und den Golfsport im Ganzen weiter zu stärken. „Ich bin ein ehrgeiziger Mensch, kein geldgieriger“, wollte Rahm etwaigen Kritikern direkt den Wind aus den Segeln nehmen.

Dass er mit seiner Entscheidung jedoch auch für Verwunderung sorgen mag, scheint Rahm dabei durchaus bewusst. Das Verlassen der PGA Tour sei für ihn nichts Persönliches gewesen, „es war für meine Familie“, wie er betonte.

Dazu wolle er weiterhin eine gute Beziehung zu anderen Golfern zu haben: „Ich hoffe, dass die Freunde, die ich gewonnen habe, meine Freunde bleiben.“

Der Start bei LIV-Tour verlief jedoch schon mal holprig. Auf dem offiziellen X-Account veröffentlichte LIV-Tour ein Suchbild, in dem sich die Namen der LIV-Profis verstecken - darunter auch derjenige von Rahm.

Allerdings mogelte sich dort bei seinem Vornamen Jon ein H mit rein, womit er zum John wurde.