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Färöer-Märchen beendet!

Färöer-Märchen beendet!
Färöer-Märchen beendet!

Auch zum Abschied eine Party: Neuling Färöer hat sich bei der Handball-EM erhobenen Hauptes aus dem Turnier verabschiedet. Zwei Tage nach dem Sensations-Remis gegen Mitfavorit Norwegen (26:26) verlor der Inselstaat vor 13.321 Zuschauern in der stimmungsvollen Mercedes-Benz-Arena in Berlin gegen Polen mit 28:32 (10:11) - trotz überragender Leistungen zweier Bundesliga-Spieler.

Spielmacher Elias Ellefsen a Skipagötu vom deutschen Rekordchampion THW Kiel erzielte neun Treffer für den Außenseiter und wurde erneut zum MVP gewählt, Hakun West av Teigum von den Füchsen Berlin traf sogar zehn Mal. Polen scheiterte trotz des Sieges ebenfalls in der Vorrunde, Platz eins in Gruppe D machen Norwegen und Slowenien am Abend (20.30 Uhr) unter sich aus.

"Das Turnier war überragend", sagte Rechtsaußen West av Teigum. "Das war unsere Premiere, aber hoffentlich erst der Anfang. Die Fans sind den langen Weg her nach Berlin gekommen, sie sind Teil des Erfolgs. Ich habe keine Worte dafür."

5000 Fans der Färinger - etwa zehn Prozent der gesamten Bevölkerung - verwandelten die Halle erneut in einen Hexenkessel, bejubelten jedes Tor, jede Parade und gelungene Abwehraktion lautstark. Auch nach Spielschluss feierten sie ihre Helden minutenlang.

In den weiteren Frühspielen sicherte sich Tschechien nach dem 29:20 (15:8)-Sieg gegen Griechenland Platz drei in der Dänemark-Gruppe F. Selbiges gelang auch Georgien in der Schweden-Gruppe E in Mannheim mit dem 22:19 (9:9)-Erfolg gegen Bosnien-Herzegowina.