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Harte Ansage! Darum will 1860 Schweinsteiger nicht

Der TSV 1860 München will Tobias Schweinsteiger nicht als Nachfolger des zuletzt freigestellten Trainers Maurizio Jacobacci haben. Der Präsident des Drittligisten Robert Reisinger begründete, weshalb der Bruder von Weltmeister und FC-Bayern-Legende Bastian für ihn nicht in Frage kommt.

„Er hat Stallgeruch, ja! Aber den falschen“, sagte der TSV-Präsident der Neuen Osnabrücker Zeitung. Reisinger ist Schweinsteigers Vergangenheit beim Stadtrivalen FC Bayern ein Dorn im Auge. Dieser absolvierte 72 Partien für die zweite Mannschaft des Rekordmeisters und war bereits als Co-Trainer für die Amateure sowie der U17 tätig.

Warum Schweinsteiger nicht zu 1860 kommt

Eigentlich wäre der 41-Jährige ein gut geeigneter Kandidat auf den Trainerposten, denn zum einen ist er Sechszig-Fan sowie Mitglied eines Fan-Klubs und übernahmen zum anderen im Herbst 2022 den VfL Osnabrück in einer ähnlichen Lage, in der sich auch der TSV aktuell mit Platz 15 befindet.

Schweinsteiger stabilisierte den VfL und führte ihn letztlich in einer dramatischen Nachspielzeit am 38. Spieltag in die 2. Bundesliga. Dort waren die Münchener seit ihrem Abstieg 2017 nicht mehr.

Zuletzt wurde der Coach in Osnabrück entlassen. Die Verantwortlichen begründeten es mit Platz 18. Die VfL-Fans waren darüber erbost, dass ihr Aufstiegstrainer freigestellt wurde.

„Sechzig spielt immer eine große Rolle“

Dem Münchener Merkur sagte Schweinsteiger einst: „Sechzig spielt immer schon eine große Rolle in meinem Leben. Die Stadt München braucht den TSV als Zweitligisten.“

Doch diese Aussagen lassen den 1860-Präsident Reisinger kalt: „Das ist ja schön und gut, dass er das sagt. Ich sage Ihnen mal eines: Ich bin durch und durch ein Blauer. Und von mir werden sie nirgendwo in Social Media oder sonst wo ein Foto finden, auf dem ich in einem roten Trikot rumlaufe.“