Werbung

Klatsche für Titelverteidiger - Sorge um Bundesliga-Legionär

Klatsche für Titelverteidiger - Sorge um Bundesliga-Legionär
Klatsche für Titelverteidiger - Sorge um Bundesliga-Legionär

Das ist eine Überraschung - mindestens in der Art und Weise: Bei der Handball-EM hat Titelverteidiger Schweden gegen die bereits ausgeschiedenen Norweger eine herbe Schlappe kassiert, Norwegen siegte am Dienstagabend deutlich mit 33:23 (15:12).

Zumindest war Schweden der zweite Platz und damit das Halbfinal-Duell mit Frankreich aber schon sicher. Trainer Glenn Solberg nutzte daher die Gelegenheit, um zahlreiche Stammkräfte wie die Topscorer Jim Gottfridsson und Hampus Wanne etwas durchschnaufen zu lassen. Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben konnte das Team allerdings nicht sammeln.

Für zusätzliche Beunruhigung sorgte der schwedische Bundesliga-Legionär Albin Lagergren vom SC Magdeburg: Der Rückraumspieler wurde mit muskulären Problemen vorzeitig aus dem Spiel genommen.

„Der Muskel hat sich etwas zusammengezogen, wollte heute nicht mitmachen“, wird Lagergren in schwedischen Medien zitiert: „Ich werde mich jetzt behandeln lassen“, Ärzte und Physiotherapeuten, „denen ich vertraue“, hätten ihn für den Moment beruhigt und die Befürchtung einer schlimmeren Verletzung zerstreut: „Im Moment fühlt es sich allerdings etwas taub an.“

Norwegen siegt ohne Sagosen

Ohne Superstar Sagosen zeigte Norwegen eine durchweg starke Leistung und bestrafte die Fehler der unaufmerksamen Schweden immer wieder. Alexander Blonz ragte mit elf Treffern heraus und wurde so auch zum Man of the Match gewählt.

Schwedens Halbfinale gegen Frankreich steigt am Freitag.