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Helikopterabsturz nahe ukrainischer Grenze? Kremlnahe Medien beschuldigen Kiew

Helikopterabsturz nahe ukrainischer Grenze? Kremlnahe Medien beschuldigen Kiew

Zwei russische Mi-8-Hubschrauber und ein Su-34-Kampfbomber sind in einer westrussischen Region an der Grenze zur Ukraine abgestürzt, wie ein dem russischen Verteidigungsministerium nahestehender Telegram-Kanal berichtete. Der Vorfall habe sich am Samstag ereignet.

Kremlnaher Sender beschuldigt Ukraine

Dem Beitrag des kremlnahen Kanals "Rybar" zufolge, der von unabhängigen russischen Medien mit ehemaligen Mitarbeitern des Verteidigungsministeriums in Verbindung gebracht wird, ereignete sich einer der Abstürze über der Stadt Klintsy, etwa 50 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt.

Ein anderer kremlnaher Nachrichtensender, "Mash", beschuldigte ukrainische "Saboteure", die von der russischen Polizei gesucht würden.

Russische Medien: Zwei Besatzungsmitglieder ums Leben gekommen

Ebenfalls am Samstag meldete die staatliche russische Agentur Tass, dass bei einem der Hubschrauberabstürze zwei Besatzungsmitglieder ums Leben kamen. Von den ukrainischen Behörden gab es keine unmittelbare Stellungnahme.

Der Gouverneur von Brjansk erklärte: "Heute gab es einen Hubschrauberabsturz in Klintsy. Bei dem Vorfall gab es ein Opfer unter der Zivilbevölkerung - eine Frau wurde in das regionale Krankenhaus gebracht, wo sie alle notwendige medizinische Hilfe erhält. Fünf Haushalte sind von den Trümmern getroffen worden. Die Rettungsdienste sind vor Ort im Einsatz."