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Ian Poulter wagt Trickshot durch seinen Ferrari

Wie simuliert man den hohen Druck eines Profi-Golfturniers am besten? Wenn es nach PGA-Profi Ian Poulter geht, indem man den eigenen Luxuswagen als Übungsziel verwendet.

Ian Poulter, hier im dezenten Outfit bei den British Open (Bild: REUTERS/Mike Blake)
Ian Poulter, hier im dezenten Outfit bei den British Open (Bild: REUTERS/Mike Blake)

Auf seinem Twitter-Account zeigte der extravagante Brite seinen Fans, wie er in seinem Anwesen in Orlando für die großen Turniere trainiert. Zu den Klängen von Drakes “Know Yourself” rollt Poulter in seinem Ferrari Aperta ins Bild. Dann steigt er aus, geht lässig zum bereitliegenden Golfschläger und chippt den Ball durch die offenen Fenster des etwa 1,12 Millionen Euro teuren Sportwagens.

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Ohne Berührung segelt der Ball vor den Augen seiner 2,2 Millionen Follower durch den Ferrari. Über 177.000 Views hat das gewagte Trickshot-Video schon gesammelt. Poulter schrieb dazu: “Wie sonst sollte ich üben, mit dem Druck des Ryder Cups zu spielen?” In diesem Wettbewerb kann kaum ein Golfer Poulter das Wasser reichen. Er hält den Rekord für die beste Gewinnquote, indem er nur vier seiner insgesamt 18 Matches im Ryder Cup verloren hat.

Die italienische Sportwagenmarke zählt zu den Passionen des 44-jährigen Multimillionärs. Zwischendurch besaß Poulter einmal sage und schreibe ein ganzes Dutzend Ferraris - die er allerdings nicht fuhr, weil er sie als Sammlerstücke betrachtete. Anscheinend ist er inzwischen etwas lockerer im Umgang mit den Luxusautos geworden. Oder die Nummer 58 der Weltrangliste vertraut seinen Golf-Fähigkeiten so sehr, dass ihm nie der Gedanke käme, er könnte mit einem ungenauen Chip die Karosserie seines Ferraris verbeulen.

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Happy birthday #enzo @ferrari 🏎

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Auch jetzt besitzt der Golf-Profi noch eine ansehnliche Ferrari-Sammlung. Er habe immer den Wunsch gehabt, nach seinem ersten Turniersieg einen Ferrari zu kaufen, hatte Poulter einmal in einem Youtube-Interview verraten. Doch bei den ersten beiden Turnier-Siegen seien die Schecks noch nicht hoch gewesen.

Beim dritten Turnier, ausgerechnet den Italian Open, sei es dann so weit gewesen. “Ich wusste, es war an der Zeit und so habe ich mir meinen ersten 360er gekauft. Von da an wuchs daraus diese Liebesaffäre,” erzählte Poulter dem Youtuber Shmee.

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