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Journalist zerlegt Lewandowski: "Symbol des Niedergangs"

Robert Lewandowski sieht sich derzeit einiger Kritik ausgesetzt. Ein ESPN-Journalist fand nun recht drastische Worte, bezeichnete den Polen als „Symbol des Niedergangs“.

Sportlich läuft es für Lewandowski derzeit alles andere als rund. Der torverwöhnte Stürmer des FC Barcelona erzielte in der aktuellen La-Liga-Saison zwar bereits sieben Treffer, fünf davon stammen allerdings aus den ersten sechs Partien. Seit Ende September hat Lewandowski nur in einem Spiel getroffen – gegen Alavés erzielte er Mitte November einen Doppelpack.

ESPN-Journalist Graham Hunter widmete sich in einem ausführlichen Artikel den Problemen der Katalanen – und sparte dabei nicht mit Kritik am 35 Jahre alten ehemaligen Bayern-Star. Der Höhenflug von Joao Félix sei eine schlechte Nachricht für Lewandowski, „weil es bedeutet, dass sich das Rampenlicht nun unweigerlich auf den bestbezahlten, erfahrensten, aber schlechtesten Spieler des amtierenden Meisters richten muss“, schrieb Hunter.

Journalist mit niederschmetternder Kritik

Der ehemalige Weltfußballer sei ein „Symbol des Niedergangs“, erklärte der Journalist weiter. Das Problem des Polen ließe sich mit Statistiken nicht so einfach erklären: „Wenn Sie Lewandowski zum ersten Mal sehen würden, würden Sie sich fragen, wie jemand, der so unbeholfen, langsam und ungeschickt ist, für den spanischen Meister spielen kann.“

Er wurde sogar noch deutlicher: „Wären Sie ein Scout bei einem Spiel des FC Barcelona, der nach Talenten Ausschau hält, würden Sie ihn wie folgt einstufen: ‚Schwerfällig, grauenhafter erster Kontakt, mangelhafte Einstellung - nicht unter Vertrag nehmen!‘

Konkret bezog sich Hunter mit seiner Kritik auf das Spiel gegen Atlético Madrid, das die Katalanen mit 1:0 gewannen. Seine Einschätzung sei nicht böswillig, betonte er, der Lewandowski einen lustlosen Auftritt unterstellte.

Der ehemalige Bayern-Star hatte erst kürzlich betont, weiterhin große Lust auf Fußball zu haben. „Ich habe immer noch dieses Gefühl und diese Leidenschaft in mir. Ich denke, ich kann noch drei oder vier Jahre lang Fußball spielen, weil ich mich körperlich sehr gut fühle“, sagte der 146-malige polnische Nationalstürmer der Marca.