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ER ist Kandidat als Glasner-Nachfolger

Oliver Glasner und Eintracht Frankfurt werden nach dem Saison-Ende getrennte Wege gehen. Das machte die SGE nach einer desaströsen Rückrunde kürzlich offiziell.

Wer die Nachfolge des Österreichers antreten darf, wird aktuell intern diskutiert. SPORT1 kann bestätigen, dass dabei Dino Toppmöller auf der Liste steht.

Der 42-Jährige war in dieser Saison bis zur Freistellung von Julian Nagelsmann dessen Co-Trainer beim FC Bayern. Er gilt als außerordentlich kommunikativ und als Entwickler von Spielern, würde somit gut zum Konzept der Eintracht passen.

Toppmöller gab Kimmich Freistoß-Tipp

Toppmöller, eigentlich bei Bayern eher in zweiter Reihe aktiv, geriet er zu Beginn der Saison schonmal ins Rampenlicht.

Beim Bundesliga-Auftakt im Frankfurter Deutsche Bank Park traf Bayerns Joshua Kimmich überraschend per direktem Freistoß aus großer Distanz.

Jeder hatte mit einer Flanke gerechnet – so auch Torwart Kevin Trapp.

Danach lief Kimmich direkt zur Bank um Toppmöller, denn der hatte ihm den entscheidenden Tipp gegeben.

„Wir haben seitliche Freistöße trainiert, und er hat dann gesagt: ‚Du kannst mal gucken, der Trappo (Kevin Trapp, Anm. d. Red.) steht immer ein bisschen höher. Da kann man es mal versuchen.‘ Und ich dachte, dann probiere ich‘s mal“, verriet der Bayern-Star bei DAZN.

Toppmöllers Vater war einst Eintracht-Trainer

Kurios: Bereits Vater Klaus Toppmöller stand bei der Eintracht an der Seitenlinie. Der heute 71-Jährige trainierte die SGE in der Saison 1993/94, wurde sogar überraschend Herbstmeister.

Als Spieler war wiederum Sohn Dino für die Eintracht aktiv. 2003 stieg er mit den Hessen in die Bundesliga auf.

Nach seiner aktiven Karriere arbeitete er in Leipzig und München in Nagelsmanns Trainerstab, davor war er in Luxemburg erfolgreich als Chef-Trainer.