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Kein Müller? "Das tut weh"

Unter Thomas Tuchel hat Thomas Müller seine Position als unangefochtener Stammspieler verloren.

Eine Situation, mit der der Routinier wohl nicht zufrieden ist, vermutete Lothar Matthäus im Vorfeld des Hinspiels der Europa League zwischen Bayer Leverkusen und AS Rom (im SPORT1-Liveticker).

„Am liebsten würde er beim FC Bayern spielen, von Anfang an“, sagte Matthäus bei RTL und fügte hinzu: „Er kann es wahrscheinlich nicht mehr hören, dass es keine Müller-Spiele sind. Das will man gar nicht hören. Das tut einem ja weh.“

Dabei wäre Müller in der aktuellen Situation der Richtige, um die Mannschaft mit seiner positiven Energie anzutreiben, findet Matthäus. Umso erstaunlicher findet es der Rekordnationalspieler, „dass Thomas Tuchel ihn nicht so bringt“.

Matthäus: Bayern muss Müller die Zukunft aufzeigen

Matthäus glaubt, „dass man nach dem letzten Punktspiel der Saison offen miteinander sprechen muss und Thomas Müller seine Zukunft aufzeigt“.

Das Münchner Urgestein kam in den letzten beiden Bundesliga-Spielen gegen Hertha BSC und Werder Bremen nur von der Bank und musste sich auch bei den Champions-League-Duellen mit Manchester City mit der Rolle des Jokers begnügen.

Aber: Spekulationen um einen möglichen Abgang hat Müller in seiner unnachahmlichen Art einen Riegel vorgeschoben.

Auch FCB-Vorstandschef Oliver Kahn wollte von einem Abgang nichts wissen: „Das wird nicht passieren“, machte der 53-Jährige in jüngsten Ausgabe der Sportbild deutlich.

Für Matthäus hängt ein Verbleib davon ab, ob sich Müller mit seiner neuen Rolle bei den Bayern arrangiert. Sollte das nicht der Fall sein, „gibt es sicher auch Möglichkeiten, ins Ausland zu wechseln oder in der Bundesliga zu wechseln“.