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Klage eingereicht wegen Lewandowski!

Das Stadtderby in Barcelona wurde auf dem Spielfeld bereits hitzig. Jetzt legt Espanyol nach dem Spiel Einspruch gegen den Einsatz von Robert Lewandowski ein, da dieser nicht spielberechtigt gewesen sein soll.

Durfte beim Derby gegen Espanyol ausnahmsweise mal nur den Ball aus dem Netz holen, statt ihn hineinzuschießen: Robert Lewandowski. (Bild: REUTERS/Albert Gea)
Durfte beim Derby gegen Espanyol ausnahmsweise mal nur den Ball aus dem Netz holen, statt ihn hineinzuschießen: Robert Lewandowski. (Bild: REUTERS/Albert Gea)

Espanyol Barcelona holte im hitzigen Stadtderby gegen den FC Barcelona immerhin ein durchaus respektables 1:1.

Doch wie nun bekannt wurde, hat Espanyol nach der Partie Beschwerde gegen den Einsatz von Robert Lewandowski eingelegt. Dieser kam über die gesamte Spielzeit für Barca zum Einsatz, obwohl er eigentlich zuvor drei Spiele gesperrt wurde. Für das Derby bekam der Ex-Bayern-Stürmer aber kurzfristig doch eine Genehmigung, nachdem Barcelona einen Einspruch eingelegt hatte.

Barcas Stadtrivale hatte schon zuvor über die Entscheidung gewettert und reichte nun am Montag bei einem öffentlichen Gericht in Madrid eine Klage ein. Auch beim spanischen Fußballverband (RFEF) legten die Spanier Einspruch ein, da Lewandowski nicht spielberechtigt gewesen sein soll.

Espanyol warnte Verband wegen Lewandowski

„Vor dem Anpfiff der Partie hat der Klub mit bestem Willen den Schiedsrichter der Partie und den RFEF über Robert Lewandowski in der Startelf des Gegners gewarnt, der nach seiner gelb-roten Karte im vorherigen Spiel der nationalen Liga gesperrt hätte sein müssen“, teilte der Klub mit.

Hart umkämpftes Stadtderby zwischen dem FC Barcelona und Espanyol im Camp Nou. (Bild: REUTERS/Albert Gea)
Das hart umkämpfte Stadtderby zwischen dem FC Barcelona und Espanyol im Camp Nou endete 1:1. (Bild: REUTERS/Albert Gea)

Bei Espanyol wundere man sich vor allem darüber, dass die komplette Sperre für Lewandowski ausgesetzt wurde, obwohl Barca eigentlich nur die zwei zusätzlichen Spiele angefochten hatte. Die gelb-rote Karte war schließlich unstrittig, das hatte auch Lewandowski selbst eingeräumt. Lediglich über die Sperre für seine vermeintlich abfällige Geste lässt sich streiten.

Espanyol will „alle Mittel einsetzen“

Im Falle eines Zuspruchs, würde Espanyol drei Punkte zugesprochen bekommen. Zudem würde Barcelona mit einer Geldstrafe belegt werden. Espanyol ist der Überzeugung, dass ein öffentliches Gericht, welches in eine Sportangelegenheit eingreift, „ein Risiko für das Wesen des Wettbewerbs darstellt.“

„Espanyol wird, wie am Vorabend des Spiels angekündigt, alle ihm zur Verfügung stehenden Mittel einsetzen, um seine Interessen und die unserer Fans zu verteidigen“, erklärte der Klub. Der Prozess soll dabei kein Angriff gegen den FC Barcelona und unabhängig vom Ergebnis sein.

Im Video: Robert Lewanowski gegen Espanyol Barcelona nicht gesperrt