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Konkurrenz-Angebot: Nächster Milliardär heiß auf United

Gehört Manchester United zukünftig einem Briten?

Nun hat Sir Jim Ratcliffe, dem der Chemiekonzern Ineos gehört, ein Angebot für die Red Devils abgegeben, wie unter anderem auch der Sender BBC und die Nachrichtenagentur AP berichten.

„Sir Jim Ratcliffe und Ineos haben ein Angebot für die Mehrheitsbeteiligung am Manchester United Football Club abgegeben. Wir würden unsere Rolle als langfristige Hüter von Manchester United im Namen der Fans und der breiteren Gemeinschaft sehen“, hieß es in einem Statement. (DATEN: Die Tabelle der Premier League)

Wettbieten um ManUnited voll entbrannt

Und weiter: „Wir sind ehrgeizig und sehr wettbewerbsfähig und möchten in Manchester United investieren, um den Verein wieder zur Nummer eins in der Welt zu machen und den Verein zu einem Leuchtturm für einen modernen, fortschrittlichen und fanorientierten Ansatz zu machen.“

Ratcliffe ist einer der vermögendsten Personen in England mit geschätzten 21 Milliarden Euro. Der Finanz-Riese war zuletzt indes mit dem Versuch gescheitert, den FC Chelsea zu kaufen. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Premier League)

Ratcliffe kann laut einem Bericht der Daily Mail mit einem weiteren Interessenten dennoch nicht mithalten und soll bereits eine Reihe von Banken um finanzielle Unterstützung angesichts der Übernahme des Klubs gebeten haben.

Zuvor hatte Scheich Jassim bin Hamad Al Thani ein Angebot für den Traditionsklub aus der Premier League abgegeben.

Ratcliffe im Duell mit Scheich aus Katar

Der Vorsitzende einer der größten Banken Katars wolle dem Klub wieder zum Glanz vergangener Tage verhelfen, erklärte Al Thani in einem Statement, das in den englischen Medien die Runde machte.

Bis vergangenen Freitag war es für Interessenten möglich gewesen, Gebote abzugeben. Die in New York ansässige Handelsbank Raine wird in den kommenden Tagen die Offerten sichten. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Premier League)

Warum um United überhaupt ein Wettbieten entbrannt ist? Die Glazer-Familie, aktueller Eigentümer Uniteds, soll bereit sein, den Verein für sechs Milliarden Pfund zu verkaufen (rund 6,7 Milliarden Euro) - was bei einem Vollzug der größte Deal in der Sportgeschichte wäre.

Für die Glazers hat sich die Investition Manchester United ohnehin mehr als rentiert, kaufte der mittlerweile verstorbene Vater Malcolm Glazer den englischen Topklub 2005 doch noch für 790 Millionen Pfund. Das entspricht knapp einem Sechstel des aktuell mutmaßlichen Angebots.