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Nach Kritik: Knorr spricht sich mit Kretzschmar aus

Handball-Star Juri Knorr konnte bei der Europameisterschaft seine Wichtigkeit für die deutsche Mannschaft unter Beweis stellen.

Jedoch wurde er zuletzt trotz seiner starken Leistungen von der deutschen Handball-Ikone Stefan Kretzschmar kritisiert. Der 50-Jährige meinte unter anderem, dass das Spiel von Knorr gegen Island zu statisch gewesen sei und „manchmal ein Selbstmordkommando“ wäre.

Sätze, die den 23-Jährigen offenbar spürbar getroffen hatten, da er sich im Anschluss des Spiels gegen Österreich über die Kritik geäußert hatte: „Ich nehme mir das natürlich zu Herzen, aber ich akzeptiere das. Ich weiß, dass ich besser spielen muss, wenn ich auf der Platte stehe. Aber das hat auch immer seine Gründe. Ich glaube, man sollte immer das große Ganze sehen, bevor man mit dem Finger auf den anderen zeigt.“

Handball-EM: Knorr und Kretzschmar sprechen sich aus

Mittlerweile haben sie ihren kleinen Disput aber geklärt, wie Knorr im Anschluss des Spiels gegen Ungarn erklärte: „Es ist alles gut, es ist alles persönlich geklärt. Handball ist eine große Familie, in der man sich Dinge sagen darf, sich dann aber auch wieder in die Augen schauen kann.“

Demnach sei der einstige Linksaußen wie auch Mimi Kraus und Pascal Hens, die ihn ebenfalls kritisiert hatten, auf ihn zugekommen, „worüber ich auch sehr dankbar bin. Ich habe nie einen Groll gehegt. Ich bin immer glücklicher darüber, gerade wenn man in diesem Handballkontext drin ist, auch generationenübergreifend, dass man da respektvoll miteinander umgeht. Das war auch hier der Fall.“

Heute Abend folgt der große Showdown gegen Kroatien (ab 20.30 Uhr im SPORT1-Liveticker), bei denen sich die DHB-Stars für ein starkes Turnier mit dem Halbfinaleinzug krönen möchten.