Werbung

Kroos spricht über miese Stimmung

Toni Kroos hat im Podcast Einfach mal Luppen mit seinem Bruder Felix zu den jüngsten Nationalmannschaftsspielen im März noch einmal Stellung bezogen. Für ihn seien die zwei Partien mit Blick auf die nahende Heim-EM enorm wichtig für die Stimmung im Land gewesen. Dass die DFB-Elf zuvor in der Kritik stand, kann der Starspieler von Real-Madrid dabei durchaus nachvollziehen.

„Es war schon berechtigt, die letzten Spiele davor haben auch nicht viel mehr hergegeben, als das nicht gut zu finden“, sagte Kroos und zeigte Verständnis für die Kritik am DFB-Team. „Es war natürlich auch kein Vorteil, dass dann vier Monate (seit November, Anm. der Redaktion) bis zum nächsten Länderspiel vergehen mussten. Das heißt, die Stimmung blieb natürlich grundsätzlich so“, so der Mittelfeld-Regisseur weiter.

Gute Stimmung als wichtiger Faktor für die EM

Die Duelle mit Frankreich (2:0) und die Niederlande (2:1) waren für Kroos aber nun ausschlaggebend, um das Land in EM-Laune zu bekommen. „Ich glaube, diese zwei Spiele standen unter dem Motto ‚Wandlung der allgemeinen Stimmung‘“, führte der 34-Jährige weiter aus.

Dies ist dem DFB-Team laut Kroos denn auch durchaus gelungen: „Das, was man sich maximal hätte vornehmen können, ist auch erreicht.“

Für die Heim-EM sei die aufgekommene Euphorie ganz wichtig: „Es wird im Sommer wichtig sein, wie begeisterungsfähig Deutschland auch nach einer relativ langen Leidenszeit ist.“

Kroos meinte zudem: „Dass uns das noch keine Garantien für eine gute EM gibt, ist auch klar. Aber am Endes des Tages werden wir den Rückhalt brauchen.“

Massive Veränderungen der Schlüssel zum Erfolg?

Für Kroos waren unterdessen auch die radikalen Kader-Änderungen ein Schlüssel zum Erfolg: „Ich denke, mit der Nominierung hatten die Leute schon ein Gefühl, dass was passiert.“

„Es ist ja keiner so eingestellt, dass er möchte, dass Deutschland verliert oder eine schlechte EM spielt. Alle haben Bock auf einen coolen Sommer - und im Idealfall ist Deutschland dann auch ein bisschen länger im Turnier dabei als zuletzt“, meinte der Routinier.

Der neue Kader habe dabei bereits vor den Spielen für eine gewisse Hoffnung unter den Menschen gesorgt: „Die zwei Siege haben dieses Gefühl dann natürlich noch verstärkt.“