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Letsch lobt Vorgänger

Letsch lobt Vorgänger
Letsch lobt Vorgänger

VfL-Trainer Thomas Letsch misst der Rückkehr von Thomas Reis nach Bochum keine große sportliche Relevanz zu. „Natürlich ist es ein Vorteil, dass er die Mannschaft kennt. Auf der anderen Seite wissen wir auch ein bisschen Bescheid. Weder wir werden viel verbergen können wie auch umgekehrt: Wir wissen ziemlich genau, was auf uns zukommt“, sagte Letsch am Donnerstag.

Die Bundesliga-Partie gegen Schalke 04 am Samstag (15.30 Uhr/Sky) werde ein Duell "zwischen zwei Mannschaften, die in vielen Dingen einen ähnlichen Ansatz haben", sagte Letsch, der beim VfL im vergangenen September auf Aufstiegstrainer Reis gefolgt war. Der 54-Jährige lobte seinen Vorgänger für dessen Arbeit auf Schalke: "Thomas hat es geschafft, die Mannschaft zu stabilisieren."

Im kleinen Revierderby, das erstmals seit 13 Jahren wieder in der Bundesliga im Ruhrstadion stattfindet, empfängt der Vorletzte Bochum das Schlusslicht aus Gelsenkirchen. Trotz dieser brisanten Voraussetzung sei die Partie "kein Endspiel", bekräftigte Letsch: "Wir müssen es schaffen, eine Mischung aus kühlem Kopf und cleverer taktischer Disziplin bei zugleich völliger Emotionalität und Intensität auf den Platz zu bringen."

Im Gegensatz zur 0:3-Niederlage bei Werder Bremen am vergangenen Wochenende kehren Innenverteidiger Ivan Ordets und Defensivspieler Danilo Soares in den VfL-Kader zurück. Anthony Losilla, Cristian Gamboa, Simon Zoller, Gerrit Holtmann und Paul Grave fallen weiterhin aus.