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Lob von Biathlon-Experte: "Einen zweiten Doll gibt es nicht"

Lob von Biathlon-Experte: "Einen zweiten Doll gibt es nicht"
Lob von Biathlon-Experte: "Einen zweiten Doll gibt es nicht"

Staffel-Olympiasieger Michael Rösch sieht eine große Lücke, die der zurückgetretene Biathlon-Star Benedikt Doll reißt. „Er wurde nicht umsonst ‚El Capitano‘ genannt“, sagte der TV-Experte im Interview mit eurosport.de. Doll habe im Hintergrund viele Aufgaben übernommen, beispielsweise die „Planung von Teamabenden“ und besonders die Funktion als „Sprachrohr“. Nach 323. Weltcuprennen hatte der 33-Jährige seine Karriere am Sonntag beendet.

"Einen zweiten Doll gibt es nicht", sagte Rösch. Dessen Rolle müssten die Biathleten des Deutschen Skiverbandes (DSV) "auf mehrere Schultern verteilen". Der Ex-Biathlet, der 2019 seine Karriere beendet hatte, nannte auch mögliche Nachfolger: "Justus Strehlow und Philipp Nawrath haben schon gesagt, dass das eine große Aufgabe wird."

Das vor der Saison neu aufgestellte Trainerteam bestehend aus Uros Velepec und Jens Filbrich findet der 40-Jährige „sehr gut“. Dabei sei er bei Velepec anfangs skeptisch gewesen, doch das änderte sich: „Er ist sehr weit, was die Trainingsplanung anbelangt, überhaupt nicht oldschool.“ Außerdem sei die „Harmonie im ganzen Team bemerkenswert, auch bei den Damen.“