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Mast-Riss geflickt: Herrmann hofft wieder

Mast-Riss geflickt: Herrmann hofft wieder
Mast-Riss geflickt: Herrmann hofft wieder

Nach der Reparatur des aufgeschlitzten Mastes und dem Austausch des gerissenen Vorsegels hoffen Skipper Boris Herrmann und die Crew der Malizia-Seaexplorer auf einen erfolgreichen Neustart beim Ocean Race am Abend.

Nach Einbruch der Dunkelheit gegen 20.00 Uhr MEZ soll das neue Vorsegel gesetzt und damit auch der geflickte Mast einer ersten Belastungsprobe ausgesetzt werden.

"Wir fühlen uns bereit für den nächsten Teil unserer Reise. Das Rennen geht weiter und ist noch sehr, sehr lang", sagte Herrmann nach dem Abschluss der Reparaturarbeiten. Aus Sicherheitsgründen wurden die hohen Tagestemperaturen genutzt, um die am Mast angebrachten Karbonflicken noch länger aushärten zu lassen.

Mega-Etappe bis Brasilien

Am Sonntag der vergangenen Woche war in Kapstadt der Startschuss zur Königsetappe über 12.750 Seemeilen von Südafrika durch den Südlichen Ozean bis nach Itajai/Brasilien gefallen. Es ist der längste Streckenabschnitt in der 50-jährigen Geschichte des Rennens rund um die Welt, es werden daher doppelte Punkte vergeben.

Nach den technischen Probleme an Bord rangierte die Malizia-Seaexplorer am späten Freitagnachmittag im Zwischenklassement der dritten Etappe auf dem vierten Platz. Die Gesamtfahrzeit von Afrika nach Südamerika wird auf rund einen Monat geschätzt.