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Messi patzt - aber Argentinien jubelt trotzdem

Glück im Unglück für Lionel Messi!

Der argentinische Superstar scheiterte in der ersten Hälfte im Gruppenfinale gegen Polen vom Punkt und ließ die hochverdiente Führung der Argentinier liegen - doch am Ende reichte es dank eines 2:0-Sieges dennoch für den Einzug ins Achtelfinale.

In der 38. Minute war es zuvor Messi selbst gewesen, der den Strafstoß herausgeholt hatte. Nach einer Flanke von Julian Álvarez setzte der PSG-Star am zweiten Pfosten zum Kopfball an - und wurde von Polen-Keeper Wojciech Szczesny im Gesicht getroffen.

Nach Eingriff des Videoassistenten entschied der niederländische Schiedsrichter Danny Makkelie auf Strafstoß. (DATEN: Gruppen und Tabellen der WM)

WM 2022: Messi scheitert an Szczesny

Doch wie schon gegen Saudi-Arabien sollte der polnische Schlussmann die Gunst der Stunde nutzen: Den von Messi scharf, aber unplatziert getretenen Elfmeter konnte Szczesny parieren und das 0:0 für seine Mannschaft zu diesem Zeitpunkt festhalten. (DATEN: WM-Spielplan 2022)

Beim 1:2 gegen Saudi-Arabien war der 35-Jährige noch cool vom Punkt geblieben. Es war aber dennoch nicht Messis erster vergebener Elfmeter bei einer WM - bereits 2018 scheiterte er beim 1:1 gegen Island in der Vorrunde.

Alexis Mac Allister und ManCity-Youngster Álvarez verhinderten mit ihren Treffern in der zweiten Halbzeit jedoch, dass der verschossene Elfmeter unangenehme Folgen für Argentinien hat.