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MotoGP: Strafen für Reifendruck-Vergehen

MotoGP: Strafen für Reifendruck-Vergehen
MotoGP: Strafen für Reifendruck-Vergehen

Eine wichtige Änderung im MotoGP-Reglement betrifft den minimalen Reifendruck, ein Faktor, der in der letzten Saison stark ins Gewicht fiel. Anstelle der bisherigen Verwarnungen werden nun direkt Strafen ausgesprochen: 16 Sekunden in konventionellen Rennen und 8 Sekunden in Sprintrennen.

Mindestgrenzen für Michelin-Reifen variieren je nach Streckenanforderungen

Das Mindestlimit für Michelin-Reifen kann je nach den Anforderungen der einzelnen Strecken variieren. Der Referenzwert für den Vorderreifen lag in der letzten Saison bei 1,88 bar und sinkt nun auf 1,80 bar. Für den Hinterreifen bleibt er unverändert bei 1,68 bar.

Neue Anforderungen an den Reifendruck bei Rennen

Ab dieser Saison muss das Motorrad eines jeden Fahrers in jedem Rennen mit mehr als 15 Runden die Mindestdruckwerte für mindestens 60 % der Runden einhalten (bisher waren es 50 %). Bei Sprintrennen, die die Hälfte der Runden ausmachen, sind es 30 % (wie im vergangenen Jahr).

Wenn ein Rennen unterbrochen und neu gestartet wird und die Distanz zwischen 7 und 15 Runden beträgt, wird der Prozentsatz wie beim Sprint auf 30 % reduziert. Bei Rennen mit sechs oder weniger Runden müssen die Drücke unabhängig voneinander (vorne/hinten) bei mindestens zwei aufeinanderfolgenden Messungen aufrechterhalten werden.

Ausnahmen für Rennen von Flagge zu Flagge

Die einzige Situation, in der diese Regeln nicht gelten, sind Flag-to-Flag-Rennen (Rennen von Flagge zu Flagge, ohne Unterbrechungen und mit der Möglichkeit, das Motorrad in der Boxengasse zu wechseln). Das Protokoll wird nur angewendet, wenn beide Reifen Slicks sind.