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"Nächster Meister, der nicht Bayern heißt, ist die Eintracht"

Eintracht Frankfurt, deutscher Meister?

Geht es nach Ex-Profi Martin Hinteregger ist dieses Szenario weder unrealistisch noch ferne Zukunftsmusik. „Ich habe schon vor zwei Jahren zum damaligen Trainer Adi Hütter gesagt: Der nächste Meister, der nicht Bayern heißt, wird die Eintracht“, erklärte der ehemalige Verteidiger der Welt. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

„Davon bin ich nach diesem Herbst noch mehr überzeugt, so gut wie sie spielen. Ich hoffe nur, dass kein Spieler so schnell das Weite suchen wird und alle sehen, welche Erfolge mit Eintracht Frankfurt möglich sind. Und da rede ich nicht von einem DFB-Pokalsieg“, führte Hinteregger aus.

Der 30-Jährige hatte seine Karriere im Sommer nach dem Sieg mit der Eintracht in der Europa League beendet. „Schon jetzt würde ich sagen: Wenn Filip Kostic auch noch da wäre, dann wäre man den Bayern auf den Fersen, und die müssten richtig Angst haben.“ (DATEN: Spielplan der Bundesliga)

Derzeit liegt Frankfurt nach bisher 15 Saisonspielen sieben Punkte hinter den Spitzenreitern aus München auf Platz vier der Tabelle.

„Das wäre größer, als Weltmeister zu werden“

Die Meisterschaft wäre auch das einzige Ziel gewesen, was sein recht frühes Karriereende noch verhindern hätte können: „Diesen Weg mitgehen zu können und in Frankfurt eine Meisterschaft zu gewinnen wäre das Einzige, wo ich wehmütig werden würde. Das wäre größer, als Weltmeister zu werden.“ (DATEN: Ergebnisse der Bundesliga)

Grund für die aktuelle Stärke der Eintracht seien unter anderem die Neuzugänge Mario Götze und Randal Kolo Muani (“natürlich Mega-Griffe“): „Dazu sind Spieler wie Daichi Kamada, Jesper Lindstrøm oder Djibril Sow noch einmal auf einer neuen Stufe. Und Sebastian Rode wirkt so fit wie noch nie. In Frankfurt können sich Spieler einfach entwickeln. Adi Hütter hat schon viel Vorarbeit geleistet, und mit Oliver Glasner ist jetzt einer der besten Trainer Europas da.“