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Nervenkitzel-Finale in Rostock

Nervenkitzel-Finale in Rostock
Nervenkitzel-Finale in Rostock

Im spannungsgeladenen Aufeinandertreffen des 19. Spieltags der 2. Bundesliga zwischen dem FC Hansa Rostock und der SV 07 Elversberg, entschied Rostock das Spiel nach einem nervenaufreibenden Finale mit 2:1 für sich. Die Tore für die Hanseaten erzielten Dennis Dressel in der 69. Minute und Kai Pröger in der Nachspielzeit per Elfmeter. Luca Schnellbacher konnte für die Saarländer in der 41. Minute punkten. Das Spiel wurde durch eine rote Karte für Frederik Jäkel von Elversberg in der 90.+1 Minute überschattet. Obwohl Elversberg, vor allem in der zweiten Hälfte, dominierte, nutzte Rostock seine wenigen Chancen effektiv und sicherte sich den Sieg.

Taktische Umstellungen bei Rostock und Elversberg

Im Duell zwischen Rostock und Elversberg gab es einige bemerkenswerte Änderungen in den Startformationen. Nach einer 0:3-Niederlage gegen Nürnberg, nahm Rostocks Trainer Mersad Selimbegovic fünf Wechsel vor. Torwart Markus Kolke kehrte nach seiner Rotsperre zurück ins Tor und ersetzte Nils-Jonathan Körber. Zudem rückten Jannis Lang, Oliver Hüsing, Dressel und Juan José Perea in die Startelf. Körber, Nico Neidhart, Simon Rhein, Svante Ingelsson und Christian Kinsombi nahmen dafür auf der Bank Platz. Neuzugang Sveinn Gudjohnsen nahm erstmals auf der Bank Platz.

Bei den Saarländern gab es nach einem 2:2 gegen Hannover eine Veränderung: Paul Stock musste auf die Bank, während Manuel Feil in die Startformation rückte. Rostock lag in der Tabelle acht Punkte hinter Elversberg. Beide Teams bewegten sich mit jeweils 31 Gegentreffern defensiv auf Augenhöhe, doch im Angriff zeigten sich Unterschiede: Mit 17 Saisontoren stellte Rostock den zweitschwächsten Angriff der Liga.

Die Heimbilanz der Hanseaten war ebenfalls besorgniserregend. Mit nur zehn erzielten Toren und zehn Punkten waren sie die zweitschlechteste Heimmannschaft der Liga. Vier Partien waren sie sieglos und der letzte Heim-Dreier wurde gegen Braunschweig eingefahren. Elversberg hingegen war die viertbeste Auswärtsmannschaft der Liga, trotz Niederlagen in Karlsruhe und bei der Hertha.

So starteten beide Mannschaften in die Partie:

Rostock: Markus Kolke - Oliver Hüsing, Damian Roßbach, Alexander Rossipal, Jannis Lang - Janik Bachmann, Kai Pröger, Sarpreet Singh, Dennis Dressel, J. van der Werff - Juan José Perea

Elversberg: Nicolas Kristof - Maurice Neubauer, Carlo Sickinger, Frederik Jäkel, Hugo Vandermersch - Manuel Feil, Jannik Rochelt, Robin Fellhauer, Paul Wanner, Semih Sahin - Luca Schnellbacher

Elversberg überrascht Rostock kurz vor der Pause

Die erste Halbzeit im Ostseestadion startete mit einer energischen Rostocker Mannschaft, die sich bereits in der ersten Minute eine Ecke erarbeitete. Trotz der anfänglichen Dominanz der Gastgeber, blieben klare Chancen aus und die Gäste aus Elversberg hielten gut dagegen. In der 13. Minute sah Damian Roßbach von Rostock die gelbe Karte, seine fünfte in dieser Saison, was eine Sperre für das nächste Spiel bedeutet. Die erste echte Chance des Spiels wurde in der 41. Minute genutzt, als Hugo Vandermersch von Elversberg eine scharfe Flanke in die Mitte schickte, die Schnellbacher perfekt in das lange Eck köpfte. Der Schock für die Hausherren war groß, doch sie reagierten prompt mit einem Kopfball von Janik Bachmann, den der Elversberger Torhüter Nicolas Kristof jedoch parieren konnte. Mit einem 0:1-Rückstand für Rostock ging es in die Halbzeitpause.

Dramatische Wende in der Nachspielzeit für Rostock

Die zweite Halbzeit begann mit einer dominierenden Elversberger Mannschaft, während Rostock zunächst keine Reaktion auf den Rückstand zeigte. In der 55. Minute musste Kristof einen gefährlichen Freistoß von Alexander Rossipal parieren, was die erste nennenswerte Aktion der Hausherren in der zweiten Halbzeit war. In der 69. Minute gelang Rostock dann der Ausgleich durch einen flachen Schuss von Dressel, nachdem Hüsing den Ball per Kopf verlängert hatte. Das Spiel blieb bis zur Schlussphase ausgeglichen, obwohl Elversberg den Ballbesitz dominierte. In der 89. Minute wurde ein Elfmeter für Rostock gegeben, nachdem Jäkel den Ball mit dem Ellbogen abblockte und dafür die Rote Karte sah. Pröger verwandelte den Elfmeter sicher und brachte Rostock in der Nachspielzeit in Führung. Trotz der Bemühungen von Elversberg in den letzten Minuten, konnte Rostock den knappen Vorsprung über die Zeit retten und gewann das Spiel mit 2:1.

Glücklicher Sieg für Rostock

In einem Spiel, das mehr Spannung und Überraschungen bot, als das Endergebnis vermuten lässt, setzte sich der FC Hansa Rostock gegen die SV 07 Elversberg durch. Trotz der Dominanz der Gäste in der zweiten Halbzeit, bewies Rostock eine beeindruckende Effizienz, die letztendlich den Unterschied machte. Die Saarländer, die mehr investierten und die anfängliche Effektivität vermissen ließen, mussten sich am Ende geschlagen geben. Rostock nutzte seine Chancen und konnte sich glücklich schätzen, mit dem Ausgleich bereits gut bedient gewesen zu sein. Doch das Glück war auf ihrer Seite, als Pröger in der Nachspielzeit einen Elfmeter verwandelte und damit den Sieg sicherstellte. Ein aufregender Spieltag, der bis zum Schluss alles offen ließ und den Sieg für die Kogge sicherte.

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