Werbung

"Neuanfang": Biathlon-Star zieht Konsequenzen

"Neuanfang": Biathlon-Star zieht Konsequenzen
"Neuanfang": Biathlon-Star zieht Konsequenzen

Wie die ehemalige Olympiasiegerin Denise Hermann-Wick wagte auch Stina Nilsson den Sprung vom Skilanglauf zum Biathlon. Die Schwedin hat auch vier Jahre nach ihrem Wechsel, insbesondere am Schießstand, noch Luft nach oben.

Aus diesem Grund kündigte Nilsson jetzt drastische Veränderungen für die Zukunft an. „Ich werde versuchen, so viel wie möglich zu ändern. Ich möchte einen Neuanfang wagen, den Schaft wechseln, das System ändern, um mit einem brandneuen Gewehr zu beginnen“, zitiert die schwedische Zeitung Expressen die 30-Jährige.

Mit ihren Leitungen im zurückliegenden Winter ist Nilsson nicht vollumfänglich glücklich. „Sicher, es gibt Lichtblicke, wo ich mit meiner Leistung zufrieden bin, der IBU-Cup mit den Podiumsplätzen und ein schöner Abschluss in Canmore, wo ich im Weltcup-Sprint alles richtig gemacht habe. Aber alles in allem hatte ich mir mehr vorgenommen“, bilanzierte sie.

Biathletin spricht Klartext: „Nicht das erreicht, was ich kann“

Den Saisonauftakt hatte Nilsson noch im Weltcup in Östersund absolviert. Anschließend startete die Biathletin vorerst nur im zweitklassigen IBU-Cup, wo sie am Ende in der Gesamtwertung den 14. Platz belegte.

In den Weltcup kehrte Nilsson erst für die letzten drei Stationen zurück. „Ich habe das Gefühl, dass ich nicht das erreicht habe, was ich kann“, stellte die Schwedin klar.

Im Jahr 2020 war die Langlauf-Olympiasiegerin von 2018 zum Biathlon gewechselt. „Als ich mich in die Sache stürzte, wusste ich nicht wirklich etwas über Biathlon, wie schwierig es ist oder wie es sich anfühlt, ein Gewehr zu halten“, rekapitulierte Nilsson.

Die Skandinavierin zog Bilanz: „Wenn ich zurückblicke, war mein bestes Jahr als Biathletin das zweite Jahr.“ Damals, in der Saison 2021/22, belegte sie den 30. Rang im Gesamtweltcup.

Für die Zukunft wisse Nilsson, „dass das Potenzial vorhanden ist, ich muss nur herausfinden, was ich damals richtig gemacht habe, und es wieder abrufen“.