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Nkunku: "Im ersten Moment war ich total geschockt"

Aufatmen bei RB Leipzig: Mit Christopher Nkunku ist der Schlüsselspieler der Bullen-Offensive zurück im Mannschaftstraining. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Unter dem Beifall von 400 Zuschauern stieß der Kreativgeist, der sich vor WM 2022 im Abschlusstraining der Équipe Tricolore einen Außenbandriss im linken Knie zugezogen hatte, am Dienstag wieder zum Team.

„Er kann jede Bewegung sehr gut machen, er kann schießen, er kann flanken, er kann sprinten.“, frohlockte Trainer Marco Rose im Gespräch mit der BILD. Bei Zweikampf-Übungen blieb Nkunku noch außen vor.

WM-Traum geplatzt: „Ich war total geschockt“

Im Kicker äußerte sich der achtmalige französische Nationalspieler erstmals zu seiner Leidenszeit: „Im ersten Moment war ich total geschockt. Ich war meinem großen Ziel, der ersten WM-Teilnahme mit Frankreich, so nah.“ Praktisch in letzter Sekunde habe Nkunku diesen Traum im normalen Training verpasst.

Nun wurde das Risiko des einstigen PSG-Talents, sich gegen einen operativen Eingriff entschieden zu haben, belohnt.

Aus Leipzig heißt es, Nkunku habe mit einer beispielhaften Disziplin einen entscheidenden Anteil am zügigen Reha-Verlauf. „Ich war noch nie so lange verletzt und möchte so etwas auch nicht mehr erleben“, sagt Nkunku.

Champions League als Motivation

Antrieb für den 25-Jährigen dürfte das Champions-League-Achtelfinale gegen Manchester City gewesen sein. Der Fahrplan von RB-Coach Marco Rose, seinen Schützling gegen Kevin De Bruyne und Co. einzusetzen, scheint sich zu bewahrheiten. (NEWS: So lange fällt RB-Star Nkunku aus)

Nkunku hofft auf die nötige Spielpraxis gegen Wolfsburg vor dem Hinspiel in der Königsklasse. Ein Einsatz gegen Union an diesem Wochenende kommt für den 12-Tore-Mann noch zu früh. (DATEN: Spielplan der Bundesliga)

„Ich freue mich sehr auf mein Comeback und brenne darauf, mit RB Leipzig unsere Ziele zu erreichen“, freut sich Nkunku auf die anstehenden Wochen.

Eine dreimonatige Leidenszeit geht dem Ende zu.