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Pedrosa vor Comeback in Spanien

Pedrosa vor Comeback in Spanien
Pedrosa vor Comeback in Spanien

Der ehemalige MotoGP-Pilot Dani Pedrosa wird erneut am Großen Preis von Spanien teilnehmen. Nachdem er in der Saison 2023 bereits zwei Rennen bestritten hat, ist seine Teilnahme an einigen Rennen in dieser Saison bereits sicher. Nun ist klar: Pedrosa wird beim Großen Preis von Spanien am 28. April als Wildcard-Fahrer antreten.

Im vergangenen Jahr beendete der Spanier, der als Testfahrer für KTM arbeitet, das Rennen mit einem sechsten Platz im Sprint und einem siebten Platz im Sonntagsrennen. Der Große Preis von Spanien ist für Pedrosa, der inzwischen auch als Kommentator für DAZN arbeitet, immer etwas Besonderes. Nicht zuletzt, weil eine Kurve auf der andalusischen Strecke seinen Namen trägt.

Zukunft von Pol Espargaró bleibt ungewiss

Während die Teilnahme von Pedrosa gesichert ist, bleibt die Zukunft von Pol Espargaró ungewiss. Der Fahrer aus Granollers hat sich 2023 aus dem Wettbewerb zurückgezogen, um sich dem KTM-Testteam anzuschließen. Obwohl er an den Vorsaisontests in Sepang teilnahm und ihm so viele Wildcards wie möglich versprochen wurden, scheint dieses Versprechen vorerst nicht eingehalten worden zu sein.

Pit Beirer, Sportlicher Leiter der österreichischen Marke, erklärte gegenüber der deutschen Presse, dass noch nichts über Espargaró entschieden sei. Er bestätigte jedoch, dass Pedrosa in Jerez fahren wird. "Das scheint ziemlich sicher zu sein. Alles andere wird sich je nach Saisonverlauf entscheiden, je nachdem, welche Rennen wir als Test brauchen", sagte Beirer.

Acosta beeindruckt bei Vorsaisontests

Neben den etablierten Fahrern sorgte auch Neuverpflichtung Pedro Acosta für Aufsehen. Der Spanier, der in dieser Saison der einzige Rookie in der Königsklasse ist, zeigte bei den Vorsaisontests in Sepang und Katar eine beeindruckende Leistung. "Er war auf beiden Strecken schneller als seine letztjährige Pole Position", schwärmte Beirer von seinem neuen Fahrer.

Acosta, der innerhalb von drei Jahren zweimal Weltmeister wurde, hatte sich den Aufstieg in die Königsklasse seit seinem Wechsel in die Moto2 bereits gesichert. Allerdings musste KTM Pol Espargaró ins Testteam versetzen, um Platz für den jungen Spanier im GasGas-Team neben Augusto Fernández zu schaffen.

Acostas beeindruckende Arbeitsweise

Was Beirer an Acosta besonders beeindruckte, war nicht nur seine schnelle Rundenzeit, sondern auch seine Arbeitsweise. "Er ist sehr organisiert, arbeitet Punkt für Punkt und überwindet relativ schnell die Phase, in der er einfach nur fahren und sich nicht um Setup oder Entwicklung kümmern musste", erklärte Beirer.

Trotz der Euphorie, die seine Ankunft umgibt, bleibt Acosta bescheiden. Seine Rundenzeiten lassen jedoch vermuten, dass er in der kommenden Saison für Furore sorgen könnte. „Bei den gemeinsamen Testtagen mit allen Fahrern blieb er in den Top 10, was eine unglaublich starke Leistung ist“, so Beirer. Mit Pedrosa und Espargaró hat Acosta zudem zwei erfahrene Betreuer an seiner Seite. „Es ist toll, zwei Kämpfer dieses Kalibers in seiner Ecke zu haben“, fügte Beirer hinzu.