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Peinlich-Pleite mit Superstar-Streit! Cowboys-Traum platzt

Peinlich-Pleite mit Superstar-Streit! Cowboys-Traum platzt
Peinlich-Pleite mit Superstar-Streit! Cowboys-Traum platzt

Was war das für ein mieser Auftritt der Dallas Cowboys? Eigentlich war die Franchise als zweitbestes Team der NFC in der regulären Saison als einer der Favoriten in die Playoffs gegangen. Doch gegen die Green Bay Packers gab es nun mit dem 32:48 im eigenen Stadion ein krachendes Aus. Die Texaner warten also weiter auf die erste Teilnahme am Super Bowl seit 1996. Die Cheeseheads fordern nun San Francisco heraus.

Vor allem die erste Hälfte war dabei fast schon peinlich. Die Cowboys waren völlig von der Rolle und gaben ein erschreckendes Bild ab. Superstar-Quarterback Dak Prescott und sein Receiver CeeDee Lamb gerieten schon in der Anfangsphase verbal heftig aneinander, sodass Coach Mike McCarthy an der Seitenlinie eingreifen musste.

Nerven bei Cowboys liegen blank

Bei beiden Stars hinterließ die Fehde offensichtlich Wirkung. Prescott leistete sich mehrere folgenschwere Patzer und Lamb hatte bereits zur Pause einige leichte Zuspiele fallen gelassen.

„Ehrlich gesagt bin ich einfach nur geschockt“, sagte Prescott. „Es gibt keine Möglichkeit, das zu beschönigen. Schock.“

Spannung kam nie auf. Kurz vor der Pause war eigentlich schon alles entschieden beim Stand von 27:0 für die Packers. „Das ist ein Witz. Die Cowboys werden komplett zerstört“, wunderte sich Ex-Profi Björn Werner am RTL-Mikrofon.

Die zuvor hochgelobte Defensive kam überhaupt nicht in Tritt und im Angriff war Prescott total verunsichert. Der Spielmacher leistete sich gleich zwei Interceptions vor dem Seitenwechsel. Den zweiten Fehlpass trug Darnell Savage sogar für 64 Yards bis in die Dallas-Endzone zum 27:0.

Dallas-Besitzer lässt Prescott-Zukunft offen

Erst mit dem Pausenpfiff kamen die Cowboys durch Jake Ferguson zum 7:27, doch der Start einer Aufholjagd war das nicht.

Cowboys-Besitzer Jerry Jones ließ die Zukunft von Prescott und Trainer McCarthy nach dem Abpfiff deshalb auch offen. „Ich habe noch nicht darüber nachgedacht, wie es weitergeht und werde mich dazu nicht äußern.“

Er fügte an: „Ich hatte geplant, mit Mike am Montag zu besprechen, um mich auf die kommende Woche und das nächste Spiel vorzubereiten“, sagte Jones. „Das stand auf der Tagesordnung. Am Montag werde ich aber das Team in die Saisonpause entlassen.“

Packers-Quarterback Jordan Love blieb hingegen fehlerfrei und nutzte die Unsicherheit des Gegners eiskalt aus. Er kam am Ende auf 272 Yards, zwei Touchdown-Pässe und blieb ohne Turnover.

Detroit Lions mit historischem Erfolg

Zudem hatte er mit Runningback Aaron Jones eine starke Hilfe. Der Läufer steuerte zwei weitere Touchdowns bei und rannte für 118 Yards.

Dank der beiden Packers-Anführer stand es kurz nach Beginn des letzten Viertels 48:16. Erst dann betrieb Dallas durch zwei Touchdowns von Ferguson noch auf 32:48 heran.

Kurios: Bei Abpfiff hatte Prescott mit 403 Yards und drei Pässen in die Endzone noch starke Zahlen aufgelegt und auch Lamb kam noch auf 110 Yards. Doch am peinlichen Auftritt änderte dies nichts.

Ein Drama gab es hingegen im zweiten Spiel des Abends beim 24:23 der Detroit Lions gegen die Los Angeles Rams.

Für die Lions war es ein historischer Erfolg. Denn der letzte Playoff-Sieg lag zuvor 32 Jahre zurück. Die letzten neun Begegnungen in den Playoffs gingen zuvor alle verloren.

Großen Anteil am Sieg hatte mit Amon-Ra St. Brown auch der deutsche Receiver. Er fing sieben Pässe und kam damit auf 110 Yards.