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Rekord-Einnahmen: Das sind die Top-Verdiener der Sportwelt

Das Magazin "Forbes" veröffentlicht jedes Jahr eine Rangliste der bestverdienenden Sportler. Diesmal gab es einen Wechsel an der Spitze.

Bei dem Einkommen hat man gut Lachen: Lionel Messi (links) und Cristiano Ronaldo (Mitte) gehörten auch 2022 zu den absoluten Topverdienern des Sports. (Bild: Harold Cunningham - UEFA/UEFA via Getty Images)
Bei dem Einkommen hat man gut Lachen: Lionel Messi (links) und Cristiano Ronaldo (Mitte) gehörten auch 2022/23 zu den absoluten Topverdienern des Sports. (Bild: Harold Cunningham - UEFA/UEFA via Getty Images)

Das Kopf-an-Kopf Renen von zwei Weltstars endet nicht auf dem Fußballplatz, auch beim Kontoauszug liefern sich Ronaldo und Messi ein abwechslungsreiches Duell. Cristiano Ronaldos Abschied aus der Premier League hat sich dabei gelohnt. Mit dem Wechsel zum saudiarabischen Klub Al-Nassr FC stieg der Portugiese zum Spitzenverdiener unter den Sportlern auf. Dabei löste er auch noch seinen ewigen Konkurrenten Lionel Messi ab, der die Rangliste im vergangenen Jahr angeführt hatte.

Ewiges Duell Messi vs. Ronaldo

Cristiano Ronaldo hat in den vergangenen zwölf Monaten laut der "Forbes"-Schätzung 136 Millionen US-Dollar verdient. Davon waren etwa 40 Millionen direkte Einnahmen durch den Sport, fast 100 Millionen verdiente "CR7" durch Einkommen außerhalb des Fußballs. Damit liegt er nun sechs Millionen Dollar über Leo Messi, der allerdings als PSG-Spieler fast die Hälfte seiner 130 Millionen Dollar Einnahmen auf dem Fußballplatz verdiente. Sein Teamkollege Kylan Mbappé nahm durch den Fußball sogar mehr als 90 Millionen ein und landet mit 120 Millionen Gesamteinkommen auf Platz Drei der Liste.

Infografik: Die bestbezahlten Athleten der Welt | Statista
Infografik: Die bestbezahlten Athleten der Welt | Statista

Drei NBA-Stars in den Top Ten

Genauso viel wie Mbappé verdiente auch NBA-Star LeBron James, der momentan mit seinem deutschen Teamkollegen Dennis Schröder mit den LA Lakers in den Playoffs spielt. Durch zahlreiche Sponsoren, wie etwa Nike, aber auch Investitionen, unter anderem in eine eigene Filmproduktionsfirma, kommt auch bei James ein Großteil der Einnahmen abseits des Spielfelds. Sein aktueller Playoff-Gegner Steph Curry von den Golden State Warriors kommt mit 100 Millionen US-Dollar Einnahmen auf Platz acht. Etwas mehr als die Hälfte verdient der Aufbauspieler außerhalb des Sports.

Auf dem Court Konkurrenten, daneben zum Scherzen aufgelegt: LeBron James (rechts) und Steph Curry vor ihrem NBA- Playoffspiel. (Bild: Ray Chavez/MediaNews Group/The Mercury News via Getty Images)
Auf dem Court Konkurrenten, daneben zum Scherzen aufgelegt: LeBron James (rechts) und Steph Curry vor ihrem NBA- Playoffspiel. (Bild: Ray Chavez/MediaNews Group/The Mercury News via Getty Images)

Dagegen verdient das Trio auf den Plätzen fünf bis sieben sein Geld in erster Linie durch ihre jeweilige Sportart. Angeführt vom mexikanischen Boxer Canelo Álvarez (110 Millionen) folgen die beiden Golf-Profis Dustin Johnson und Phil Mickelson, die durch Mega-Deals mit der neugegründeten Golf-Tour "LIV" in die Spitzengruppe rutschten.

Federer trotz Karriere-Aus noch dabei

Auch Roger Federer gehört übrigens trotz seines Karriereendes noch zu den absoluten Topverdienern. Der Schweizer nahm vor allem durch seine Firmenbeteiligungen und Sponsorenverträge immerhin 95 Millionen US-Dollar ein und landete damit auf Rang Neun der Liste. Dahinter rundet Basketball-Star Kevin Durant die ersten zehn ab. Der Phoenix Suns-Flügelspieler verdiente 89 Millionen Dollar und ist damit der dritte NBA-Profi auf der Liste.

Rekordjahr für Top-Sportler

Insgesamt haben die zehn Top-Verdiener des Sports vor Steuern und Agentengebühren mehr als eine Milliarde US-Dollar im vergangenen Jahr verdient. Das liegt laut "Forbes" etwa zwölf Prozent über der Gesamtsumme vom Vorjahr, in der die Top Ten auf zusammen 990 Millionen US-Dollar kamen. Die 1,11 Milliarden aus dem vergangenen zwölf Monaten sind ein neuer Rekord.

Im nächsten Jahr könnte Messi übrigens wieder an Ronaldo vorbeiziehen, sollten sich die Gerüchte bestätigen, nach denen der Argentinier mit dem Saudi-Klub Hilal in Verbindung gebracht wird. Der "Königsklub" soll angeblich ein Angebot über 600 Millionen US-Dollar für den Weltmeister gemacht haben.