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Rekord-Gold für Wintersport-Star

Rekord-Gold für Wintersport-Star
Rekord-Gold für Wintersport-Star

Olympiasiegerin Hannah Neise (Winterberg) und Einzel-Weltmeister Christopher Grotheer (Oberhof) haben bei der Skeleton-WM in Winterberg am Samstagabend Gold im Mixed-Team gewonnen. Jacqueline Pfeifer (Olsberg) und Axel Jungk (Oberbärenburg) sicherten sich zudem die Bronzemedaille, Silber ging an Einzel-Vizeweltmeister Matt Weston und Tabitha Stoecker aus Großbritannien.

Nun Doppelweltmeister zu sein, sei "ein geiles Gefühl", sagte Grotheer, der mit seinem insgesamt siebten WM-Titel (drei im Einzel, vier im Team) auch einen neuen Rekord aufstellte. Der Olympiasieger von Peking zog durch den Erfolg am Letten Martins Dukurs vorbei, der allerdings alle sechs Titel im Einzel holte.

„Das waren einfach geile drei Tage“

"Unglaublich, überragend, nicht zu erwarten", lautete das Fazit von Bundestrainer Christian Baude nach dem erfolgreichen Abschluss des WM-Wochenendes, an dem seine Schützlinge insgesamt vier Medaillen einfuhren. "Ich hätte niemals geglaubt, dass wir in Winterberg so erfolgreich sein können", sagte Baude: "Das waren einfach geile drei Tage."

Lokalmatadorin Neise hatte am Vortag bereits Bronze gewonnen und attestierte ihrer Heimbahn beim abschließenden Rennen noch einmal "einfach richtig geile Stimmung".

Das Mixed-Team-Event stand erst zum vierten Mal im WM-Programm, immer ging der Sieg nach Deutschland. Anders als in den Einzelrennen, in denen die Skeletonis selbst entscheiden, wann sie starten, müssen sie im Mixed Team auf ein optisches Signal reagieren, sodass auch Fehlstarts möglich sind.

In Mailand und Cortina d‘Ampezzo wird das Format 2026 außerdem erstmals auch bei Olympischen Winterspielen im Programm stehen.