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Roßkopf: Werden für China bereit sein

Roßkopf: Werden für China bereit sein
Roßkopf: Werden für China bereit sein

Mit großem Selbstvertrauen und ambitionierten Erwartungen blicken die Tischtennis-Männer der Mannschafts-WM ab 16. Februar im südkoreanischen Busan entgegen. Bundestrainer Jörg Roßkopf bezeichnete am Medientag das deutsche Team am Mittwoch im Deutschen Tischtennis-Zentrum in Düsseldorf unverändert als ersten Herausforderer von Dauersieger China.

"Es gibt genug Beispiele im Sport, bei denen irgendwann der Underdog den großen Favoriten besiegt. Unsere Aufgabe ist es, bereit zu sein, das Maximum zu liefern, wenn wir die Chance bekommen, und wir werden für China bereit sein, wenn wir im Finale auf die beste Mannschaft der Welt treffen", betonte Roßkopf die Zielsetzung.

Trotz fünf Endspielniederlagen seiner Spieler gegen China bei den vergangenen sechs WM-Turnieren seit 2010 hat der frühere Doppel-Weltmeister auch weiterhin die Hoffnung auf den ganz großen Wurf: "Nach einem Finale gegen uns ist China hoffentlich nicht mehr die beste Mannschaft der Welt."

Sein Team, das in Busan in der Vorrunde auf Saudi-Arabien, Kasachstan sowie die USA und England trifft, strebt als Farbe für die dritte WM-Medaille in Folge ebenfalls Silber an: "Keiner", meinte etwa der deutsche Starspieler Timo Boll (Düsseldorf), "wäre happy, wenn wir nicht ins Finale kommen." Auch Europameister und Boll-Klubkollege Dang Qiu geht davon aus, dass "wir sicher weit vorne dabei sind. Wir müssen uns vor keiner anderen Mannschaft verstecken."

Vor einem Duell um den Titel mit China nimmt Roßkopfs Quintett beim WM-Turnier zunächst die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Paris ins Visier. Dafür reicht der Auswahl des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB), die auch bei den vergangenen Sommerspielen 2021 in Tokio im Endspiel China zu Gold gratulieren musste, bereits der Einzug ins Viertelfinale. Die DTTB-Frauen hatten bereits im vergangenen Spätsommer bei der EM in Malmö durch den Titelgewinn das Ticket nach Paris gelöst.