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Karriereende! Aber Rode hat noch ein letztes Ziel

Kapitän Sebastian Rode soll dem Bundesligisten Eintracht Frankfurt auch nach seinem Karriereende im Sommer erhalten bleiben. Als „Botschafter“ der Hessen sei der 33-Jährige „prädestiniert“, sagte Sportvorstand Markus Krösche am Dienstag. Es gehe aber auch darum, „dass er uns operativ weiterhilft und seine Erfahrung sowie sein Know-how einbringt“. Es sei wichtig, „dass solche Identifikationsfiguren bei uns bleiben“.

Laut Krösche habe es bereits Gespräche gegeben. Rode will jedoch zunächst „mindestens ein Jahr mit der Familie Zeit verbringen“. Er sei sich sicher, „dass sich genug Projekte entwickeln in der Zeit“, sagte der Mittelfeldspieler, der 2022 mit der SGE die Europa League gewonnen hatte.

Ob er sich eine Zukunft als Trainer vorstellen kann, ließ Rode offen. Er wolle der Eintracht aber "in irgendeiner Form erhalten bleiben".

Abschied gegen Leipzig geplant

Eine Knieverletzung hat die Pläne für die Abschiedstour des früheren Dortmunders und Münchners durchkreuzt. Rode hatte zuletzt beim Conference-League-Aus gegen Union Saint-Gilloise gespielt und mit Tränen in den Augen nach dem Abpfiff das Feld verlassen.

Sein „großes Ziel“ sei, am letzten Spieltag gegen RB Leipzig (18. Mai) noch einmal auf dem Platz zu stehen. Die Reha gehe er deshalb „mit voller Motivation und Ehrgeiz an“.