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Rolfes: "Sind bei allen Themen gelassen"

Rolfes: "Sind bei allen Themen gelassen"
Rolfes: "Sind bei allen Themen gelassen"

Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes von Bundesliga-Spitzenreiter Bayer Leverkusen geht zuversichtlich in die nächsten Monate, obwohl es immer wieder Schlagzeilen um das Interesse von anderen Klubs an Leistungsträgern und Trainer Xabi Alonso gibt. "Der Klub nimmt eine gute Entwicklung, ist ehrgeizig und tut alles dafür, die Mannschaft zu verbessern und Spieler zu entwickeln", sagte der Ex-Nationalspieler im Interview mit transfermarkt.de.

Es herrsche ein Umfeld, "in dem viele gerne arbeiten. Wir sind bei allen Themen gelassen und in einer guten Position", betonte der 42-Jährige. Selbst ein möglicher Verlust von Erfolgscoach Alonso jagt Rolfes keine Angst ein: "Sicher wird es in der Zukunft mal Veränderungen geben, dann muss man darauf reagieren. Aber das ist im Moment nicht unser Fokus, weil wir beim Trainer und bei vielen Spielern davon überzeugt sind, dass sie wissen, was sie am Verein haben." Zuletzt wurde der ehemalige Welt- und Europameister Alonso mit Spaniens Rekordmeister Real Madrid in Verbindung gebracht, allerdings verlängerte Carlo Ancelotti seinen Vertrag im Dezember bis 2026.

Rolfes sieht derzeit im Winter-Transferfenster keinen Handlungsbedarf, hält allerdings Augen und Ohren offen: "Grundsätzlich haben wir den Kader im Sommer so ausgerichtet, dass er für eine ganze Saison mögliche Unwägbarkeiten abfangen kann. Davon sind wir überzeugt. Deswegen stehen wir nicht unter Druck, wir haben Vertrauen in die Spieler."

Die Profis hätten "das Vertrauen gerechtfertigt in den vergangenen Monaten und sind alle nachweislich wichtig für uns". Das Vertrauen sei da, "trotzdem müssen wir nach der Verletzung von 'Boni' (Victor Boniface, d. Red.) schauen, ob es Optionen gibt, die Sinn ergeben", so Rolfes.

Dabei sei der Teamgeist "ein wichtiger Faktor. Deshalb müsste es ein Spieler sein, der uns für die Rückserie sportliche Möglichkeiten gibt, aber gleichzeitig auch den Teamspirit mitbefeuert und nicht konterkariert", meinte der Bayer-Geschäftsführer.