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"Zur Sau gemacht": Klub-Boss berichtet von Hoeneß-Wutanruf

Die Wutausbrüche von Uli Hoeneß nach den Spielen des FC Bayern sind in den vergangenen Jahrzehnten in der Bundesliga teilweise legendär geworden.

Doch manchmal war die Wut des Ehrenpräsidenten auch wenige Tage nach den Partien noch nicht verflogen. So berichtet Hoffenheims Geschäftsführer Alexander Rosen von einem ganz besonderen Telefonat mit Hoeneß, damals FCB-Präsident, im Spätsommer 2018.

Da hatte am Freitagabend der FC Bayern mit einem 3:1 gegen Hoffenheim die Saison zwar erfolgreich eröffnet, mit der teilweise harten Gangart der Gäste aber durchaus zu knabbern. Trainer war damals übrigens ausgerechnet Julian Nagelsmann, der vor der Partie auch eine Ansage an Bayern machte.

Hoeneß stauchte Rosen zusammen

„Ich gebe zu, dass wir uns vor dieser Partie recht forsch geäußert haben. Unsere Mannschaft war sehr motiviert, vielleicht sogar etwas übermotiviert. Jedenfalls gab es einige hitzige Situationen, und Uli Hoeneß beschwerte sich nach Spielende über unsere angeblich zu harte Gangart. Das machte er aber nicht nur in den Medien. Montags hatte ich ihn plötzlich am Telefon“, sagt Rosen in der Sport Bild.

Dann musste sich Rosen, damals noch Direktor Profifußball, erstmal was anhören. Er verriet scherzend: „Das war zunächst einmal kein angenehmes Gespräch, und auf Bayerisch würde man sagen, dass er mich sauber zur Sau gemacht hat. Danach nahm das Telefonat aber einen konstruktiven Verlauf und ein respektvolles Ende. Das ist eine Qualität.“

Rosen ist übrigens sogar „sehr dankbar“, dass er die Chance auf einen Austausch mit Hoeneß hatte.