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Schlägt Pokal-Schreck zu?

Der 1. FC Saarbrücken will mit Verspätung einmal mehr zum Favoriten-Schreck werden. Nach der witterungsbedingten Absage des Viertelfinals soll das Spiel im DFB-Pokal am Dienstag (20.30 Uhr) gegen Borussia Mönchengladbach endlich nachgeholt werden.

Der Drittligist peilt dabei die dritte Überraschung an. „Wir brauchen gegen den nächsten Bundesligisten wieder ein Wunder“, sagte FCS-Stürmer Julian Günther-Schmidt. Ganz unmöglich ist das für Rüdiger Ziehl nicht.

„Schlussendlich müssen wir an unser Maximum rangehen“, erklärte der Trainer des Pokalschrecks, der unter anderem schon den FC Bayern und Eintracht Frankfurt rauswarf: „Wenn wir das schaffen, haben wir vielleicht eine klitzekleine Chance.“

DFB-Pokal live: Saarbrücken - Gladbach

Keine erneute Absage: Pokalspiel soll stattfinden

Doch bevor sich der Drittliga-Neunte anschicken kann, den dritten Bundesligisten in Folge nach Bayern München und Eintracht Frankfurt aus dem Wettbewerb zu werfen, musste erst einmal ganz offiziell der Rasen unter die Lupe genommen werden. In den vergangenen Tagen hatte es starke Regenfälle gegeben.

Am Dienstagnachmittag dann die Nachricht: Das Viertelfinale zwischen dem Drittligisten und dem Bundesligisten wird definitiv ausgetragen. Das ist laut FCS das Ergebnis einer Platzbegehung von Schiedsrichter Robert Hartmann (Wangen) mit Vertretern des Klubs und der Stadt.

„Der Platz ist absolut voll bespielbar. Es kommt keine Plane mehr drauf. Heute Abend vor dem Spiel wird es noch die übliche Begehung geben, aber es wird gespielt“, sagte Saarbrückens Pressesprecher Peter Müller dem SR.

Regen sorgte für Kummer

Am 7. Februar war das Viertelfinale nach heftigen Regenfällen wegen Unbespielbarkeit des Platzes buchstäblich ins Wasser gefallen. Die blamable Absage inklusive massiver Kritik und Häme hatte sich abgezeichnet.

Schon zuvor war es immer wieder zu Schwierigkeiten gekommen, weil es keine funktionierende Drainage im ansonsten aufwendig renovierten Ludwigspark gab.

Dass allerdings auch die neue Wiese im Wert von 200.000 Euro immer noch Problemstellen aufweist, wurde vor ein paar Tagen klar. 100 der 8000 Quadratmeter des neuen Untergrunds mussten noch einmal ausgetauscht werden, da die Rasensode beschädigt war.

Optisch wird das auch am Dienstag noch erkennbar sein, trotz zweier Düngungen in den vergangenen Tagen.