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So ist Schröders Verhältnis zu Kleber jetzt

So ist Schröders Verhältnis zu Kleber jetzt
So ist Schröders Verhältnis zu Kleber jetzt

Nach dem Coup bei der Weltmeisterschaft fiebert Nationalmannschaftskapitän Dennis Schröder schon dem nächsten Highlight entgegen.

„Das ist im Basketball wirklich das größte Turnier“, sagte der Goldmedaillengewinner bei Spox mit Blick auf die Olympischen Spiele im kommenden Jahr, „es wird auf jeden Fall geil werden.“

Dass er Deutschland in Paris repräsentieren könne, sei "eigentlich mit Worten" nicht zu beschreiben, so der NBA-Profi: "Es ist eines der besten Gefühle, die es gibt, zu relativ normalen Zeiten spielen zu können, wo die Leute wirklich supporten und das sehen können." Die Partien der NBA sind in Deutschland schwierig zu verfolgen, da sie meist in der Nacht stattfinden.

Schröder (Toronto Raptors) hatte bei den Sommerspielen in Peking vor zwei Jahren gefehlt, die Versicherungsanforderungen für den damals vertragslosen Point Guard waren zu hoch. Deshalb freut sich der 30-Jährige besonders auf das Event im nächsten Sommer. "Ich glaube, dass die Olympischen Spiele, weil ich es auch noch nie gemacht habe, nochmal so eine krasse Erfahrung sein werden."

Bei der WM hatte die deutsche Mannschaft die USA im Halbfinale ausgeschaltet. Da dem Gegner damals viele Ausnahmespieler wie LeBron James oder Stephen Curry fehlten, würde ein mögliches Wiedersehen laut Schröder wohl unter anderen Vorzeichen stattfinden.

„Man muss realistisch sein“, sagte der Braunschweiger, „wenn die ganzen NBA-Stars aus den USA kommen sollten, dann wird es natürlich sehr, sehr schwierig. Aber, hoffen wir, dass wir die dann erst im Finale, wenn es so weit geht, kriegen.“

Schröder betonte einmal mehr, dass der Konflikt mit Maxi Kleber, der deshalb auf seine WM-Teilnahme verzichtet hatte, für ihn längst beigelegt sei.

„Er hat mir beim Spiel in Dallas gratuliert. Es war das erste Mal, dass ich mit ihm gesprochen habe. Er hat mir in die Augen geguckt und gesagt: ‚Hey, Glückwunsch zum Sieg, auch zum MVP. Ich bin stolz auf dich.‘ Da sage ich, er hat sich mit uns gefreut“, so der Point Guard.

Schröder fügte an: „Ich dachte damals nur, dass ich die Leute beschütze, die letztes Jahr bei der EM dabei waren. Das war mein einziger Anhaltspunkt, dieses Team vielleicht wieder zusammenzubringen. Einen Maxi Kleber braucht jedes Team. Er spielt Defense, macht das Feld breit, holt Rebounds und kann Alley Oops verwerten. Er ist sich auch nicht für die Drecksarbeit zu schade. Ich habe mich beim letzten Mal nicht richtig ausgedrückt, wo die Leute in den Medien dann natürlich durchgedreht sind. Es ist die Entscheidung vom Coach. Aber wir haben nichtsdestotrotz Gold geholt.“

Glauben Sie, dass Ihr Kader im März/April, immer noch genauso aussehen wird wie in diesem Moment? Ende Februar ist die Trade Deadline.

Schröder: In den letzten zehn Jahren habe ich neun Mal gehört, dass Leute sagen, ‚Dennis wird jetzt weggeschickt‘ und ich wurde einmal getradet. Es ist immer Gerüchteküche. Jeder schreibt, jeder will relevant sein, aber es ändert nichts.

ber nichtsdestotrotz ist das auch ein Business. Und das habe ich nach zehn Jahren verstanden.

Sie haben gerade schon das große Wort Commitment angesprochen. Ein Spieler, der jetzt bei der WM nicht dabei war, war Maxi Kleber. Ist eine Teilnahme von ihm nächstes Jahr denkbar?

Schröder: Er hat mir beim Spiel in Dallas gratuliert. Es war das erste Mal, dass ich mit ihm gesprochen habe. Er hat mir in die Augen geguckt und gesagt: ‚Hey, Glückwunsch zum Sieg, auch zum MVP. Ich bin stolz auf dich.‘ Da sage ich, er hat sich mit uns gefreut. Ich dachte damals nur, dass ich die Leute beschütze, die letztes Jahr bei der EM dabei waren. Das war mein einziger Anhaltspunkt, dieses Team vielleicht wieder zusammenzubringen. Einen Maxi Kleber braucht jedes Team. Er spielt Defense, macht das Feld breit, holt Rebounds und kann Alley Oops verwerten. Er ist sich auch nicht für die Drecksarbeit zu schade. Ich habe mich beim letzten Mal nicht richtig ausgedrückt, wo die Leute in den Medien dann natürlich durchgedreht sind. Es ist die Entscheidung vom Coach. Aber wir haben nichtsdestotrotz Gold geholt und wir müssen natürlich aufpassen, wen wir mitnehmen und was wir machen. Aber ich werde nicht dafür bezahlt, die Entscheidung zu treffen, das macht der Coach.