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Vor Schweiz-Duell: Serbien blendet Vorgeschichte aus

Vor Schweiz-Duell: Serbien blendet Vorgeschichte aus
Vor Schweiz-Duell: Serbien blendet Vorgeschichte aus

Die Nationalmannschaft Serbiens will sich trotz der brisanten Vorgeschichte im WM-Duell mit der Schweiz rein aufs Sportliche konzentrieren. „Wir beschäftigen uns nicht mit der Vergangenheit“, sagte Angreifer Aleksander Mitrovic vor dem entscheidenden Gruppenspiel: „Wir konzentrieren uns rein darauf, was wir auf dem Spielfeld machen. Was der Gegner und die Fans machen oder was von außen kommt, spielt keine Rolle.“

Die Geschehnisse vom hitzigen WM-Gruppenspiel 2018 (1:2) seien im Vorfeld "gar kein" Thema gewesen, führte Mitrovic aus. Die albanisch-stämmigen Schweizer Spieler Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri hatten damals beim Torjubel mit dem Doppeladler das Wappentier der Albaner gezeigt. Dies war als klare Provokation in Richtung Gegner zu werten, da Serbien den Kosovo bis heute nicht anerkennt.

Die immense Kritik aus der Heimat nach nur einem Punkt aus zwei Spielen ignoriert Coach Dragan Stojkovic. "Was geschrieben wird, interessiert mich wenig", meinte der 57-Jährige: "Die Leute haben vielleicht etwas anderes von uns erwartet. Kritik ist normal in solchen Situationen, aber ich lese keine Zeitungen." Es gelte am Freitag (20.00 Uhr MEZ/ZDF und MagentaTV), die Schwachstellen der Schweiz zu nutzen.

„Alles ist noch möglich“, betonte Stojkovic: „Wir müssen gewinnen und wir werden zweifellos alles dafür tun. Die Jungs haben das Wissen und die Fähigkeiten, um ein positives Ergebnis zu erzielen. Aber es wird keine leichte Aufgabe. Wir werden bereit sein, das steht außer Frage.“