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Ski-Weltcup: Höfl-Riesch regt Kalender-Änderungen an

Ski-Weltcup: Höfl-Riesch regt Kalender-Änderungen an
Ski-Weltcup: Höfl-Riesch regt Kalender-Änderungen an

Die dreimalige Olympiasiegerin Maria Höfl-Riesch hat angesichts der andauernden Probleme im Ski-Weltcup Änderungen am Weltcup-Kalender angeregt. "Die müssen froh sein, wenn sie überhaupt Rennen durchführen können", sagte die 39-Jährige in der Sendung "Blickpunkt Sport" des BR.

"Es ist momentan viel zu warm, es kommt kein Schnee. Das gab es immer schon mal, dass Absagen waren. Aber diese Häufung, wie in dieser Saison, da macht man sich natürlich seine Gedanken", führte Höfl-Riesch aus und meinte: "Sicher würde es Sinn machen, in etwas höhere Gefilde zu gehen, den Rennkalender etwas anzupassen und später anzufangen." Doch auch sie bekannte: "Die goldene Lösung hat man noch nicht gefunden."

Sicher ist aus Sicht von Höfl-Riesch aber, dass die "Wahnsinns-Reiserei" wie in der aktuellen Saison nicht förderlich sei. "Ich bin mit einigen Trainern in Kontakt. Die sagen auch: Von der Reise-Orga und der Belastung sind das ja keine Erholungsphasen", erläuterte sie: "Und gerade, wenn die Läufer eh am Limit sind mit den vielen Rennen, sind die vielen Reisen schon schwierig."

In diesem Winter mussten schon neun Männer- und fünf Frauen-Rennen abgesagt werden. Wegen der hohen Anzahl der Wettbewerbe, der damit verbundenen Belastung auch aufgrund der vielen Reisen und teilweise wegen der Pisten-Gestaltung wie beim Sturzfestival in Cortina d'Ampezzo gab es Kritik.

Topstars der Szene wie Mikaela Shiffrin, Petra Vlhova, Corinne Suter, Aleksander Aamodt Kilde, Alexis Pinturault oder Marco Schwarz fallen wegen schwerer Verletzungen länger aus oder sahen sich nach Stürzen zu Pausen gezwungen. Für die Männer steht nun der zweite USA-Trip in dieser Saison auf dem Programm.