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Slalom in Chamonix: Straßer diesmal Jäger

Slalom in Chamonix: Straßer diesmal Jäger
Slalom in Chamonix: Straßer diesmal Jäger

Skirennläufer Linus Straßer ist beim Slalom in Chamonix als Jäger gefragt. Der Sieger der jüngsten beiden Torläufe in Kitzbühel und Schladming kam auf dem viel flacheren und leichter zu fahrenden Hang in den Savoyer Alpen weniger gut zurecht und hat schon 1,24 Sekunden Rückstand auf den führenden Olympiasieger Clement Noel aus Frankreich. Zum Podium fehlen Straßer 0,84 Sekunden.

Der Münchner leistete sich einige kleinere Unsicherheiten und einen "blöden" Patzer im Flachen kurz vor dem Ziel, der ihn "fünf, sechs Zehntel" kostete. Seine Fahrt kommentierte er mit einem langgezogenen "Ahhh".

"Es ist relativ einfach zu fahren, aber gar nicht so einfach, schnell zu sein", sagte Straßer in der ARD. "Man hat immer das Gefühl, es müsste mehr gehen, aber es ist nicht einfach, Zugriff zu bekommen, dass was weitergeht."

Er sei "einen Ticken zu viel auf Linie gefahren", gab Straßer zu, "ich hätte es hier und da ein bisschen frecher angehen müssen. Aber für den zweiten Durchgang ist es keine schlechte Ausgangsposition."

Allerdings muss Straßer einige Konkurrenten überholen, nach den besten 30 Startern lag er nur auf Rang 16. Sebastian Holzmann schied im siebten Rennen erstmals in diesem Winter aus.