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Sonderzug nach BVB-Gala evakuiert

Der spektakuläre 6:0-Sieg von Borussia Dortmund über den VfL Wolfsburg sorgte bei Spielern und Fans des BVB für großen Jubel.

Allerdings verlief die Rückreise für einige Stadionbesucher weitaus weniger erfreulich, da ein überfüllter Sonderzug kurz nach der Abfahrt am Stadion stehenblieb.

Wie Bundespolizeisprecherin Anne Rohde der Funke Mediengruppe erklärte, sei die Luft im Zug aufgrund des langen Wartens immer schlechter geworden. Unter den 550 BVB-Fans soll leichte Panik aufgekommen sein, weshalb aus der Not heraus einige Türen aufgedrückt worden seien.

Das Gedränge in dem vom Unternehmen Eurobahn betriebenen Zug sei letztendlich auch der Grund für den Stopp der Bahn gewesen. Rohde sagte, dass die Menge von innen gegen die Türen gedrückt und dadurch einen Not-Halt ausgelöst habe.

Fans auf den Gleisen: BVB-Sonderzug wird evakuiert

Viele Fans verließen daraufhin den Zug und liefen über die Gleise der zweispurigen Strecke, um zu den umliegenden U-Bahn-Haltestellen zu gelangen, was die Situation noch komplizierter machte. Neben Polizei, Bundespolizei, Feuerwehr half auch ein Hubschrauber dabei, die Strecke wieder freizubekommen.

„Einige Reisende sind brav im Zug geblieben und wurden dann evakuiert“, erklärte Bundespolizeisprecherin Rohde weiter. Die Fans seien dann zur U-Bahn geleitet worden.

Dass der Zug überhaupt evakuiert wurde, obwohl kein technischer Defekt vorlag, hatte laut Rohde einen bestimmten Grund: „Wir wollten sichergehen, dass wirklich keine Menschen mehr auf den Gleisen sind. Dafür mussten alle Fahrgäste raus.“

Verletzte soll es bei dem Vorfall nicht gegeben haben. Fünf Passagieren klagten nach dem Zwischenfall über Kreislaufprobleme.