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Sorgen um DHB-Star halten an

Deutschland feiert nach dem 34:33-Erfolg über Serbien den vorzeitigen Einzug in die Hauptrunde der Handball-WM. Doch eine wichtige Personalie sorgt weiterhin für Sorgenfalten beim DHB.

Bereits vor dem zweiten Vorrundenspiel hatten sich alle Augen auf Andreas Wolff gerichtet. Der Torhüter hatte sich in der ersten Partie gegen Katar eine Wadenblessur zugezogen, weshalb ein Einsatz zwischenzeitlich infrage gestellt worden war. (NEWS: Alles zur Handball-WM 2023)

Dann gab der deutsche Verband allerdings Entwarnung. Und so starte Wolff gegen Serbien erneut zwischen den Pfosten.

Doch zwei Tage nach dem Sieg gegen Katar erlebte der Europameister von 2016 aus persönlicher Sicht einen Tag zum Vergessen. Nach nur zwei Paraden in den ersten 24 Minuten reagierte Bundestrainer Alfred Gislason und brachte Ersatzmann Joel Birlehm für den glücklosen Wolff. (DHB-Stars in der Einzelkritik)

Handball-WM: Gislason spricht über Wolff-Verletzung

„Die Wade bei Andi war auch heute präsent. Er kam nicht richtig ins Spiel“, erklärte Gislason nach der Partie am ARD-Mikrofon. Seine Eindrücke verknüpfte der 63-Jährige zu einer möglichen Erklärung für Wolffs schwächere Leistung: „Vielleicht war es wegen der Wade, dass er nicht so richtig hereinkam.“

In der Mixed Zone äußerte sich der Torhüter zu seinem Gesundheitszustand. „Es ist keine Riesen-Verletzung, aber das braucht jetzt ein bisschen Zeit“, schilderte Wolff. Zugleich wollte er die Blessur nicht als Ausrede für seine jüngste Leistung nehmen.

Hoffnung macht indes der überzeugende Auftritt des eingewechselten Birlehm. In der Schlussphase hielt der 25 Jahre alte Keeper von den Rhein-Neckar Löwen mit einigen guten Paraden den deutschen Sieg gegen Serbien fest.

Lob erntete er deshalb unter anderem vom Bundestrainer. „Joel war überragend. Gerade in der Schlussphase hat er seine Stärken gezeigt und bewiesen, warum wir ihn mitgenommen haben“, sagte Gislason in der ARD. (Stimmen zum DHB-Sieg gegen Serbien)

Doch trotz aller Freude über die Leistung von Birlehm, bleiben die Sorgen um Wolff bestehen. Im weiteren Turnierverlauf könnte der erfahrene Schlussmann noch zum X-Faktor werden.