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Spätes Comeback rettet Hannover Punkt

Spätes Comeback rettet Hannover Punkt
Spätes Comeback rettet Hannover Punkt

Am 16. Spieltag der 2. Bundesliga zeigte der Karlsruher Sport-Club (KSC) eine spielerisch dominante Leistung gegen Hannover 96, vermochte es jedoch nicht, trotz einer 2:0-Führung durch ein Eigentor von Marcel Halstenberg (11. Minute) und einen Treffer vor Lars Stindl (53. Minute, Vorlage Igor Matanovic), den Sieg zu sichern. H96 bewies Kampfgeist und erzielte den Anschlusstreffer durch Andreas Voglsammer (72. Minute, Vorlage Kolja Oudenne) und in der Nachspielzeit den Ausgleich durch Sei Muroya. Obwohl es eine Gelbe Karte für Christopher Scott (87. Minute) auf Seiten von H96 gab, handelte es sich um ein taktisch geprägtes Spiel, bei dem die Punkteteilung aufgrund der Spielanteile und der starken Schlussphase von H96 gerechtfertigt erscheint.

Neue Aufstellungen, neue Chancen

In der 2. Bundesliga gab es bei H96 und dem KSC einige Veränderungen in den Startaufstellungen. Trainer Stefan Leitl schickte bei H96 eine neu formierte Offensive auf den Rasen. Kolja Oudenne und Nicolò Tresoldi sind neu in der Startelf, während Louis Schaub aufgrund seiner roten Karte aus dem vorherigen Spiel fehlt und Andreas Voglsammer auf der Bank Platz nimmt. Die gewählte Formation ließ auf eine offensive Ausrichtung schließen. H96: Ron-Robert Zieler - Marcel Halstenberg, Phil Neumann, Bright Arrey-Mbi - Sei Muroya, Derrick Köhn, Fabian Kunze, Enzo Leopold - Nicolò Tresoldi, Kolja Oudenne, Havard Nielsen.

Auch beim KSC gab es Veränderungen. Trainer Christian Eichner tauscht gleich auf drei Positionen. In der Abwehr rückt Robin Bormuth für Marcel Franke in die Startelf. Im Mittelfeld ersetzt Leon Jensen Marvin Wanitzek, der aufgrund seiner fünften gelben Karte fehlt. Im Sturm bekommt Budu Zivzivadze seine Chance, während Fabian Schleusener auf der Bank sitzt. KSC: Patrick Drewes - Philip Heise, Robin Bormuth, Marcel Beifus, Sebastian Jung - Leon Jensen, Paul Nebel, Lars Stindl, Jérôme Gondorf - Budu Zivzivadze, Igor Matanovic.

In der Tabelle ging es für beide Teams um wichtige Punkte. H96 wollte mit einem Sieg den Anschluss an die Spitzengruppe halten, während der KSC jeden Punkt im Kampf gegen den Relegationsplatz benötigte. Nach einem Formtief zu Saisonbeginn konnte der KSC drei Spiele ohne Niederlage verbuchen und wollte diese Serie fortsetzen.

Eigentor schockt H96

Die Partie zwischen H96 und dem KSC begann ruhig, mit beiden Teams, die sich abtasteten und kein Risiko eingingen. Der KSC war jedoch in den ersten Minuten tonangebend, mit mehreren Eckbällen und Kopfballversuchen, die jedoch über das Tor gingen. In der 11. Minute erzielte der KSC das erste Tor des Spiels, als Paul Nebel den Ball in die Mitte brachte und Halstenberg den Ball unglücklich ins eigene Tor lenkte. H96 zeigte in der ersten Halbzeit kaum Offensivaktionen. Der KSC behielt die Kontrolle über das Spiel, ohne jedoch weitere Tore zu erzielen. In den letzten Minuten der ersten Halbzeit fand H96 besser ins Spiel und konnte einige Chancen kreieren, jedoch ohne Erfolg. Mit einem Stand von 1:0 für den KSC ging es in die Halbzeitpause.

Späte Aufholjagd rettet Punkt

Die zweite Halbzeit begann mit einem schnellen Tor vom KSC. Stindl erzielte in der 53. Minute das 2:0 nach einem schnellen Konter und einer Vorlage von Matanovic. Der KSC zog sich danach zurück und ließ H96 kommen, die jedoch lange Zeit keine wirklichen Chancen kreieren konnten. In der 72. Minute gelang den Hausherren der Anschlusstreffer durch den eingewechselten Voglsammer, der nach einer Flanke von Oudenne freistehend einschieben konnte. H96 drängte in der Folge auf den Ausgleich und hatte in der 82. Minute Pech, als ein Schuss von Scott an die Latte knallte. In der Nachspielzeit gelang H96 doch noch der Ausgleich. Muroya war zur Stelle, als Patrick Drewes einen Kopfball von Voglsammer nur abklatschen lassen konnte und schob zum 2:2 ein. In der letzten Minute wechselte der KSC nochmal, konnte den Punktverlust aber nicht mehr verhindern. Das Spiel endete mit einem 2:2-Unentschieden.

Spätes Remis in Hannover

So endete ein intensiv geführtes Duell mit einer gerechten Punkteteilung, die beiden Mannschaften unterschiedlich weiterhilft. H96 bleibt trotz des späten Ausgleichs auf dem sechsten Tabellenplatz und muss nun gegen Holstein Kiel beweisen, dass sie den Anschluss an die Spitzengruppe nicht verlieren. Der KSC hingegen kann sich über einen wichtigen Punkt im Kampf gegen den Abstieg freuen und hat nun die Möglichkeit, gegen Elversberg weitere Zähler zu sammeln. In der kommenden Woche wird sich zeigen, welche Auswirkungen diese Punkteteilung auf den weiteren Saisonverlauf der beiden Teams haben wird.

Hier können Sie einen Blick auf die aktuelle Tabelle werfen oder sich die anderen Ergebnisse anschauen.

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