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Steven Spielberg erzählt seine Geschichte: Das sind die Heimkino-Highlights der Woche

Steven Spielbergs Alter Ego, Sammy Fabelman (Mateo Zoryan Francis-DeFord), begeistert sich schon in seiner Kindheit für die Magie der bewegten Bilder. (Bild: Universal Studios/Storyteller Distribution Co., LLC./Merie Weismiller Wallace/Universal Pictures and Amblin Entertainment)
Steven Spielbergs Alter Ego, Sammy Fabelman (Mateo Zoryan Francis-DeFord), begeistert sich schon in seiner Kindheit für die Magie der bewegten Bilder. (Bild: Universal Studios/Storyteller Distribution Co., LLC./Merie Weismiller Wallace/Universal Pictures and Amblin Entertainment)

"Die Fabelmans", "Der Räuber Hotzenplotz" und "Nichts - Was im Leben wichtig ist": Das sind die DVDs und Blu-rays der Woche.

Mit "Der weiße Hai" hat er uns das Fürchten gelehrt. Mit "E. T. - Der Außerirdische" hat er uns zu Tränen gerührt. Und mit "Jurassic Park" hat er uns ein Staunen ins Gesicht gezaubert. Die Rede ist von Steven Spielberg, dem wohl prägendsten Filmemacher der letzten 50 Jahre. Mit "Die Fabelmans" legt der Hollywood-Gigant seine wahrscheinlich persönlichste Arbeit vor. Inspirationsquelle des Coming-of-Age-Streifens sind seine eigene Kindheit und Jugendzeit. Lebensphasen, in denen seine Kinoleidenschaft entstand. In sieben Kategorien war der Film 2023 für einen Oscar nominiert. Gewonnen hat er unter anderem je einen Golden Globe in den Kategorien "Bester Film - Drama" und "Beste Regie". Nun erscheint "Die Fabelmans" ebenso wie "Der Räuber Hotzenplotz" und "Nichts - Was im Leben wichtig ist" auf DVD und Blu-ray.

Die Geburt einer Kinolegende: In "Die Fabelmans" erzählt Steven Spielberg eine Geschichte, die auf seiner eigenen Biografie basiert. (Bild: Universal Studios)
Die Geburt einer Kinolegende: In "Die Fabelmans" erzählt Steven Spielberg eine Geschichte, die auf seiner eigenen Biografie basiert. (Bild: Universal Studios)

"Die Fabelmans" (VÖ: 25. Mai)

State-of-the-Art-Action und überwältigende Spezialeffekte? Nein, darum geht es hier nicht. Weil die Perspektive in "Die Fabelmans" eine andere ist. Steven Spielberg zeigt einen kleinen Jungen, sein Alter Ego Sammy Fabelman (Mateo Zoryan Francis-DeFord), der mit der Spielzeugeisenbahn den Zusammenstoß zweier Züge nachstellt und mit der Kamera seines Vaters (Paul Dano) filmt. Es sind kleine Bilder, die aber doch einer großen Vision entspringen. Die Mutter (Michelle Williams) erkennt Sammys Talent. Ein Knabe, der die Magie des Kinos für sich entdeckt und daraus mit Fleiß und Erfindungsreichtum eine Leidenschaft entwickelt, die über allem steht: "Die Fabelmans" zeichnet mit kleinen Schritten und großen Gesten nach, wie Steven Spielberg zu dem Visionär wurde. Der Regisseur setzt sich selbst ein Denkmal, verarbeitet darüber hinaus aber auch seine eigene Biografie: Sammys Mutter leidet während seiner Kindheit unter Depressionen, und in der Schule erlebt der jüdische Sammy antisemitische Anfeindungen.

Preis DVD: circa 16 Euro

US, 2022, Regie: Steven Spielberg, Laufzeit: 145 Minuten

Kasperl (Hans Marquardt, links) und Seppel (Benedikt Jenke) wollen es dem Räuber Hotzenplotz mal so richtig zeigen, nachdem der Großmutters Kaffeemühle gestohlen hat. Die Sache geht nach hinten los. (Bild: Studiocanal GmbH / Walter Wehner)
Kasperl (Hans Marquardt, links) und Seppel (Benedikt Jenke) wollen es dem Räuber Hotzenplotz mal so richtig zeigen, nachdem der Großmutters Kaffeemühle gestohlen hat. Die Sache geht nach hinten los. (Bild: Studiocanal GmbH / Walter Wehner)

"Der Räuber Hotzenplotz" (VÖ: 25. Mai)

Die Kaffeemühle der Großmutter geraubt - schon wieder? Es ist eigentlich noch gar nicht so lange her, dass Otfried Preußlers "Der Räuber Hotzenplotz" groß verfilmt wurde. Und das durchaus gelungen: Armin Rohde wütete 2006 in der Titelrolle, es schien wie die ideale Besetzung. Trotzdem meinte man, es sei jetzt an der Zeit für eine Neuauflage. Es beginnt wie immer damit, dass der Räuber Hotzenplotz (Nicholas Ofczarek) die geliebte Kaffeemühle der Oma (Hedi Kriegeskotte) stiehlt. Kasperl (Hans Marquardt) und Seppel (Benedikt Jenke), zwei Lausbuben mit dem Herz am rechten Fleck, wollen es dem ungewaschenen Gauner mit den sieben Säbeln und dem Schlapphut nun mal so richtig zeigen. Aber stattdessen landen sie selbst in den Fängen von Räuber Hotzenplotz. Oder war es "Potzenlotz"? "Lotzenpotz"? "Potzenhotz" ..? Olli Dittrich ist als Polizist Dimpfelmoser dabei, August Diehl als böser Zauberer Petrosilius Zwackelmann.

Preis DVD: circa zwölf Euro

DE/CH, 2022, Regie: Michael Krummenacher, Laufzeit: 102 Minuten

Er ist jetzt der Räuber Hotzenplotz: Nicholas Ofczarek (Bild) tritt mit seiner Hauptrolle in der neuen Otfried-Preußler-Vefilmung in die ziemlich großen Fußstapfen von Armin Rohde. (Bild: Studiocanal GmbH)
Er ist jetzt der Räuber Hotzenplotz: Nicholas Ofczarek (Bild) tritt mit seiner Hauptrolle in der neuen Otfried-Preußler-Vefilmung in die ziemlich großen Fußstapfen von Armin Rohde. (Bild: Studiocanal GmbH)

"Nichts - Was im Leben wichtig ist" (VÖ: 25. Mai)

Es ist eines der umstrittensten Jugendbücher des 21. Jahrhunderts: Als "Nichts - Was im Leben wichtig ist" von Janne Teller 2000 erschien, wurde es nicht nur kontrovers diskutiert, sondern in der Folge zeitweise auch an Schulen in verschiedenen Ländern verboten. Mehr als zehn Jahre nach der Veröffentlichung der deutschen Übersetzung und einer Bühnenfassung wurde der Film von Seamus McNally und Trine Piil Christensen verfilmt: "Hier ist nichts mehr von Bedeutung", sagt der Pierre Anthon (Harald Kaiser Hermann). Der 14-Jährige verlässt die Schule, klettert auf einen Baum und weigert sich, wieder herunterzukommen. Die Mitschülerinnen und Mitschüler reagieren bestürzt auf die plötzliche Krise ihres Freundes. Angeführt von Agnes (Vivelill Søgaard Holm) beschließen sie, ihm das Gegenteil zu beweisen. Dafür schaffen sie nach und nach ihre wertvollsten Besitztümer an, um sie vor Pierres Augen zu zerstören. Doch es gibt einen Haken: Die Regel besagt, dass jedes Opfer schmerzhafter als das vorherige sein soll, und die Lage gerät außer Kontrolle ...

Preis DVD: circa 13 Euro

DK/DE, 2022, Regie: Trine Piil/Seamus McNally, Laufzeit: 84 Minuten

 "Hier ist nichts mehr von Bedeutung", sagt der Pierre Anthon (Harald Kaiser Hermann). Seine Freundinnen und Freunde wollen ihn vom Gegenteil überzeugen. (Bild: EuroVideo Medien)
"Hier ist nichts mehr von Bedeutung", sagt der Pierre Anthon (Harald Kaiser Hermann). Seine Freundinnen und Freunde wollen ihn vom Gegenteil überzeugen. (Bild: EuroVideo Medien)