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Tragödie um Jahn-Profi: Mutmaßliche Ursache bekannt

Tragödie um Jahn-Profi: Mutmaßliche Ursache bekannt
Tragödie um Jahn-Profi: Mutmaßliche Ursache bekannt

Nach dem plötzlichen Tod von Agyemang Diawusie wird Jahn Regensburg wie geplant am Sonntag gegen den SC Freiburg II spielen.

Das gab der Drittligist am Donnerstag bekannt, nachdem sich der Klub „mit dem engsten persönlichen und familiären Kreis des verstorbenen Spielers ausführlich und ergebnisoffen ausgetauscht und abgestimmt“, hatte, wie es in einer Mitteilung hieß.

„Im Ergebnis steht der bewusste, gemeinsame Entschluss aller Beteiligten, das Heimspiel am kommenden Sonntag im besonderen Andenken an Agyemang Diawusie zu bestreiten.“

Ligaweite Gedenkminute für Diawusie

In Gedenken an Diawusie wird es vor den Partien am 17. Spieltag der 3. Liga eine ligaweite Gedenkminute geben.

Zudem empfiehlt der Deutsche Fußball-Bund (DFB) den Mannschaften, „am Wochenende mit Trauerflor aufzulaufen. Die gesamte Liga ist in Gedanken bei Diawusies Hinterbliebenen, Freunden, Mitspielern und Trainern“, teilte der DFB mit.

Diawusie war am Dienstag im Alter von 25 Jahren an einem "plötzlichen Herztod, mutmaßlich ausgelöst durch einen viralen Infekt mit Verdacht auf Herzmuskelentzündung", gestorben, wie es weiter hieß.

Beierlorzer: „Fassungslosigkeit kaum in Worte zu fassen“

„Wir können unsere Fassungslosigkeit noch immer kaum in Worte fassen und es fällt uns allen unglaublich schwer, diesen Verlust zu verarbeiten“, sagte Achim Beierlorzer, Geschäftsführer Sport in Regensburg.

Und weiter: „In intensiver Absprache mit seinen engsten Vertrauten – seiner Familie, seinen engsten Freunden, seinem Berater, seinen Teamkollegen und dem Trainerteam - sind wir heute zum gemeinschaftlichen Entschluss gekommen, das Spiel am Sonntag gegen den SC Freiburg II im besonderen Andenken an und in tiefer Trauer um Agy austragen zu wollen.“

Der Tod hatte in Fußball-Deutschland große Bestürzung ausgelöst. „Es ist ein Trost zu wissen, dass wir – und insbesondere die Familie von Agy – in unserer Trauer nicht alleine sind“, sagte Beierlorzer: „Wir bitten weiterhin darum, die Privatsphäre des persönlichen Umfelds von Agyemang Diawusie zu respektieren.“