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Tore am laufenden Band

Tore am laufenden Band
Tore am laufenden Band

Nach formidablem Beginn und daraus resultierender hoher Führung gab der HSV das Spiel unerwartet noch komplett aus der Hand und musste sich zum Schluss gar mit 3:4 geschlagen geben. In einem Spiel zweier formal gleich starker Gegner machte am Ende lediglich ein Tor den Unterschied aus. Im Hinspiel waren beide Kontrahenten beim 2:2 mit einer Punkteteilung auseinandergegangen.

Kurz nach Spielbeginn schockte Igor Matanović Hamburg und traf für den KSC im Doppelpack (3./5.). Bakery Jatta war es, der vor 51.776 Zuschauern in der 33. Minute den Anschlusstreffer für den Hamburger SV sicherstellte. László Bénes glich nur wenig später für die Gastgeber aus (35.). Eine Aussage darüber, wer am Ende die Nase vorn haben würde, war nach dem Abpfiff der ersten Halbzeit noch nicht zu treffen. Es ging mit einem Gleichstand in die Kabinen. Budu Zivzivadze traf per Linksschuss zur 3:2-Führung für Karlsruhe (46.). Robert Glatzel war zur Stelle und markierte das 3:3 des HSV (62.). Durch einen Linksschuss von Marvin Wanitzek gelang dem Karlsruher SC das Führungstor. Wenig später kamen Daniel Brosinski und Nicolai Rapp per Doppelwechsel für Leon Jensen und Zivzivadze auf Seiten des Gasts ins Match (84.). Mit dem Schlusspfiff durch den Unparteiischen Robert Schröder siegte der KSC gegen Hamburg.

Durch diese Niederlage fiel der Hamburger SV aus der Aufstiegszone auf Platz vier. Der HSV verbuchte insgesamt zehn Siege, vier Remis und fünf Niederlagen. In den letzten fünf Partien ließ Hamburg zu viele Punkte liegen. Von 15 möglichen Zählern holte man lediglich sieben.

Bei Karlsruhe präsentierte sich die Abwehr angesichts 34 Gegentreffer immer wieder wackelig. Allerdings traf die Offensive dafür auch gerne ins gegnerische Tor (36). Mit dem Dreier sprang der Karlsruher SC auf den achten Platz der 2. Liga. Sieben Siege, sechs Remis und sechs Niederlagen hat der KSC derzeit auf dem Konto. Seit sieben Begegnungen hat Karlsruhe das Feld nicht mehr als geschlagene Mannschaft verlassen.

Am kommenden Samstag tritt der Hamburger SV bei Hertha BSC an, während der Karlsruher SC einen Tag zuvor die SV Wehen Wiesbaden empfängt.