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Transfer-Flop beschert RB Leipzig Geldsegen

2020 hat Jean-Kevin Augustin RB Leipzig gen Leeds United verlassen. Dieser Transfer hat sich für die Leipziger nach einem langen Rechtsstreit nun mit Verspätung richtig ausgezahlt. Den Sachsen wurde vom Gericht eine Summe von fast 21 Millionen Euro zugesprochen.

Augustin wurde im Januar 2020 nach Leeds verliehen. In seinem Vertrag verankert war dabei die folgende Bedingung: Sollte Leeds United aufsteigen, so sind die Engländer gezwungen, den Stürmer fest zu verpflichten.

Leeds gelang der Aufstieg, wobei es für Augustin nur zu drei Kurzeinsätzen reichte. Die Engländer verweigerten anschließend jedoch die Verpflichtung des Spielers mit dem Verweis auf die damalige Corona-Pause. Zum 30. Juni, dem Ablaufdatum des Leihgeschäfts, stand der Aufstieg nämlich noch nicht offiziell fest (SPORT1 berichtete).

Augustins Marktwert im Sinkflug

Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat den Einspruch der Briten nun abgewiesen und den Leipzigern damit die Kaufsumme von knapp 21 Millionen Euro zugesprochen. In einer ersten Rate muss Leeds rund 6,7 Millionen Euro nach Leipzig überweisen.

Besonders bitter für Leeds: Augustins aktueller Marktwert liegt laut transfermarkt.de nur noch bei 1,5 Millionen Euro. Der Franzose konnte nach seinem Abgang aus Leipzig nicht mehr an seine Leistung aus Bundesliga-Zeiten anknüpfen.

Aktuell steht Augustin in der Schweiz beim FC Basel unter Vertrag, wo für ihn nach neun Partien drei Treffer zu Buche stehen (Transfermarkt: Absturz von Leipzig-Flop Jean-Kévin Augustin! Letzte Hoffnung FC Basel).

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