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Triumph und Drama beim MotoGP-Sprint

Triumph und Drama beim MotoGP-Sprint
Triumph und Drama beim MotoGP-Sprint

Am Samstag bot der MotoGP-Sprint in Portimao eine bemerkenswerte Szene: In der letzten Runde, als Márquez Martín in Kurve 5 überholte und um das Podium kämpfte, sah man Fonsi Nieto, wie er sich vor Aufregung die Hände an den Kopf schlug. Am Sonntag jedoch, bewegte er seine Hände erneut, diesmal jedoch mit geballter Faust in Siegespose - ein Sieg für Martinator.

"Am Samstag habe ich mir aus Angst die Hände an den Kopf geschlagen, dass sie stürzen könnten, da noch viel Weltmeisterschaft übrig ist, und gerade in dieser Kurve, nach dem, was letztes Jahr mit Bastianini passiert ist, erschrickst du", erklärte Nieto gegenüber AS. "Wir wussten, dass wir mit dem hinteren Medium etwas mehr hatten, denn mit dem weichen fühlte er sich nie ganz wohl. Sogar im Freitagstraining am Nachmittag war er mit dem Medium in einem Abschnitt schneller als mit dem weichen, und das ist ein wichtiges Indiz", fügt der Neffe des ewigen 12+1 hinzu.

Martín's beeindruckende Leistung

Über Martín sagt Nieto: "Wir haben ihn das intelligenteste Rennen fahren sehen. Man muss nicht vier Sekunden voraus sein. Eine reicht. Wenn sie sich näherten, gab er ein wenig mehr Gas. Er hielt den Abstand ein, ohne einen einzigen Fehler im ganzen Rennen. Ich sehe ihn super reif, mit einem Ziel im Kopf, das ist, das Jahr so weit oben wie möglich zu beenden, und nicht in sinnlose Kriege um ein oder zwei Punkte in einem Sprint zu geraten. Das Ziel ist, viel höher zu denken. Ich habe den besten Martín aller Zeiten gesehen, das beste Rennen, das ich je von ihm gesehen habe."

Die Analyse des Zwischenfalls zwischen Bagnaia und Márquez

Aufgrund von Fonsi's umfangreicher Erfahrung im Weltcup, baten wir ihn, den Zwischenfall zwischen Bagnaia und Márquez zu analysieren. So sah der Coach von Prima Pramac die Situation: "Ich denke, es war ein vermeidbarer Sturz. Pecco war ein wenig außerhalb der Linie und hat deshalb den Kontakt mit Marc gemacht. Es sind Rennen und es ist sehr schwierig zu sagen. Unter Anführungszeichen ist es ein Rennunfall, aber es ist ein Sturz, der hätte vermieden werden können. Pecco hätte ihn vermeiden können."

Acosta's beeindruckendes MotoGP-Debüt

Zum Abschluss äußerte Nieto seine Bewunderung für Acosta's beeindruckendes Debüt in der MotoGP: "Ich bin von Acosta begeistert, wie er Pecco Paroli geboten hat. Er ist unglaublich. Er ist ein junger Kerl, der in seinem zweiten Rennen auf dem Podium steht. Er macht das, was Martín gemacht hat, als er in die MotoGP kam. Er fährt spektakulär und hoffentlich sehen wir ihn weiter so, denn es ist sehr schön anzusehen, das gefällt. Die Fabriken werden ihn umwerben. Ich glaube, dass KTM ihn nicht vom Circuit gehen lässt, bis er den Vertrag für nächstes Jahr unterschrieben hat. Es freut mich, dass solche Leute kommen, besonders wenn sie Spanier sind. Es ist super schön und spektakulär. Der Überholvorgang gegen Pecco am Ende der Geraden, mit dem querstehenden Motorrad, war sehr schön. Dort hielten ihn seine 19 Jahre und der Mut, den er zeigt, auf dem Motorrad. Es bleibt Spanien in der Weltmeisterschaft für eine lange Zeit."