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Trotz Wölfe-Krise: Schäfer stärkt Kovac den Rücken

Trotz Wölfe-Krise: Schäfer stärkt Kovac den Rücken
Trotz Wölfe-Krise: Schäfer stärkt Kovac den Rücken

Last-Minute-Aus im DFB-Pokal, Platz elf in der Fußball-Bundesliga und immer wieder starke Leistungsschwankungen - doch Coach Niko Kovac steht beim VfL Wolfsburg nicht zur Debatte. "Es gibt keine Trainerdiskussion", sagte Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer am Tag nach der 0:1-Niederlage nach Verlängerung gegen Borussia Mönchengladbach der "WAZ/AZ".

"Es gibt ein paar Themen, die wir abstellen müssen, die wir schleunigst besser machen müssen", führte der Ex-Profi aus: "Aber diese Punkte gehen wir gemeinsam an. Niko ist ruhig und sachlich in der Analyse."

Man habe gesehen, sagte Schäfer, "dass die Mannschaft lebt, dass sie will und dass sie versucht, verschiedene Dinge umzusetzen. Es hat nicht alles geklappt, trotzdem hat man viel Positives gesehen." Entscheidend sei nun "einfacher und ehrlicher Fußball", um endlich wieder Stabilität zu gewinnen.

Nach sehr ordentlichem Saisonstart stecken die Wolfsburger seit Wochen in der Krise. In den vergangenen elf Pflichtspielen gelangen nur drei Siege - die einzig realistische Titelchance ist nach der unnötigen Auswärtspleite im Pokal gegen die Borussia nun auch dahin.

"Fußball ist ein schöner Sport und gleichzeitig ein grausamer Sport. Wir haben heute beides erlebt - bei uns ist Trauer, und das auch zurecht", hatte Kovac nach der Partie gesagt, in der sein Team in der Schlussphase der regulären Spielzeit gleich mehrere hochkarätige Torchancen liegen gelassen hatte: "Die Mannschaft hat großartig gekämpft und ist unglücklich ausgeschieden."