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Unentschieden trotz intensivem Duell

Unentschieden trotz intensivem Duell
Unentschieden trotz intensivem Duell

Am 19. Spieltag der Bundesliga trafen der VfL Wolfsburg und der 1. FC Köln aufeinander. In der ersten Spielhälfte erzielten Faride Alidou für Köln und Kevin Paredes für Wolfsburg, unterstützt durch eine Vorlage von Joakim Mæhle, jeweils einen Treffer. Zahlreiche gelbe Karten wurden verteilt, unter anderem an Benno Schmitz und Dejan Ljubicic von Köln sowie Mattias Svanberg, Mæhle, Paredes, Maxence Lacroix und Dzenan Pejcinovic von Wolfsburg. Trotzdem blieben Platzverweise aus. Das Spiel endete ohne weitere Höhepunkte, wobei Köln sich auf die Defensive konzentrierte und Wolfsburg trotz guter Chancen in der Schlussphase keine weiteren Tore erzielen konnte. Das Ergebnis spiegelt den aktuellen Zustand beider Mannschaften wider und lässt auf ein spannendes Rennen in der Rückrunde hoffen.

Umstellungen bei Wolfsburg und Köln

Im Aufeinandertreffen zwischen Wolfsburg und Köln gab es bemerkenswerte Veränderungen in den Startaufstellungen beider Mannschaften. Niko Kovac, der Trainer der Wölfe, nahm im Vergleich zum 1:1-Unentschieden gegen Heidenheim mehrere Umstellungen vor. In der Abwehr musste Sebastian Bornauw für Lacroix Platz machen, während im Mittelfeld Yannick Gerhardt und Maximilian Arnold krankheitsbedingt nicht berücksichtigt wurden. Stattdessen bildeten Aster Vranckx und Svanberg das defensive Mittelfeld. Paredes kam neu für Jakub Kaminski hinzu. Verletzungsbedingt standen Felix Lange, Lukas Nmecha und Patrick Wimmer nicht zur Verfügung.

Bei den Kölnern veränderte Trainer Schultz seine Startelf trotz der 0:4-Niederlage gegen Dortmund nur auf zwei Positionen. Linton Maina und Rasmus Carstensen blieben draußen, dafür kamen Schmitz und Alidou neu in die Startelf. Im Sturm behielt Schultz trotz der Frage nach einer Chance für das Nachwuchstalent Justin Diehl das Vertrauen in Jan Thielmann und Alidou. Aufgrund von Verletzungen standen Davie Selke, Mark Uth und Luca Waldschmidt nicht zur Verfügung.

Wolfsburg, das noch keinen Sieg verbuchen konnte und mit 21 Punkten auf dem 11. Tabellenplatz stand, hatte sicherlich Steigerungsbedarf, insbesondere gegen den abstiegsbedrohten FC. Köln hingegen konnte nur zwei Siege einfahren und befand sich nach fünf Spielen ohne Sieg auf dem 17. Tabellenplatz.

Die Aufstellungen beider Mannschaften waren wie folgt:

Koen Casteels - Moritz Jenz, Rogério, Joakim Mæhle, Maxence Lacroix - Václav Cerny, Mattias Svanberg, Lovro Majer, Kevin Paredes, Aster Vranckx - Jonas Wind

Marvin Schwäbe - Benno Schmitz, Timo Hübers, Jeff Chabot, Max Finkgräfe - Dejan Ljubicic, Eric Martel, Faride Alidou, Denis Huseinbasic, Florian Kainz - Jan Thielmann

Unverhofftes Bundesliga-Debüt

Die erste Halbzeit des Spiels zwischen Wolfsburg und Köln begann mit einer aufregenden Anfangsphase, in der beide Teams früh ihre Offensivqualitäten unter Beweis stellten. In der 3. Minute hatte Wolfsburg die erste große Chance durch Svanberg, dessen Schuss jedoch von Jeff Chabot abgefälscht wurde. Köln antwortete nur drei Minuten später mit einer Chance von Thielmann, die jedoch knapp am rechten Winkel vorbeiging.

In der 15. Minute wurde das Spiel durch eine ungewöhnliche Verletzungsunterbrechung gestoppt. Der Assistent wurde im Gesicht getroffen und musste das Spielfeld verlassen. Ein Zuschauer mit Schiedsrichterschein, Tobias Krull, wurde aus dem Publikum gerufen und gab sein unverhofftes Bundesliga-Debüt als vierter Offizieller. Nach einer 15-minütigen Unterbrechung konnte das Spiel fortgesetzt werden.

In der 37. Minute erzielte Alidou das erste Tor für Köln, nach einer Hereingabe von Florian Kainz. Wolfsburg reagierte jedoch schnell und erzielte nur drei Minuten später den Ausgleich durch Paredes, bedient von Maehle. Der Rest der ersten Halbzeit war geprägt von zunehmender Kontrolle durch Wolfsburg, während Köln sich auf die Defensive konzentrierte. Mit einem 1:1 ging es in die Halbzeitpause.

Harte Zweikämpfe und verpasste Chancen

Zu Beginn der zweiten Halbzeit setzte sich das Bild der ersten Hälfte fort, mit Wolfsburg als dominierende Mannschaft und Köln, das aus der Defensive heraus agierte. Das Spiel wurde jedoch zunehmend härter, was sich in fünf gelben Karten im zweiten Durchgang widerspiegelte.

Trotz der harten Spielweise blieben Torchancen Mangelware. Die beste Chance hatte Jonas Wind von Wolfsburg in der 64. Minute, dessen Kopfball jedoch knapp am linken Pfosten vorbeiging. In der 81. Minute hatte Thielmann von Köln eine weitere gute Chance, sein Schuss ging jedoch hauchzart am linken Pfosten vorbei.

In den Schlussminuten des Spiels gab es noch einige Auswechslungen, aber keine der beiden Mannschaften konnte den entscheidenden Treffer erzielen. In der 88. Minute zeigte Marvin Schwäbe von Köln eine sensationelle Reaktion und verhinderte den Rückstand gegen Wolfsburg. Nach drei Minuten Nachspielzeit trennten sich Wolfsburg und Köln mit einem 1:1-Unentschieden.

Uninspiriertes Remis in Wolfsburg

Zum Abschluss des Spieltags erlebten die Zuschauer ein Spiel, das vor allem durch seine mangelnde Qualität auffiel. Beide Mannschaften schienen sich in der Defensive wohlzufühlen und so blieben Torchancen Mangelware. Wolfsburg verpasste erneut einen dringend benötigten Sieg und bleibt auf dem 11. Tabellenplatz hängen. Köln hingegen sammelt weiterhin punktuell und rückt auf den Relegationsplatz vor. Es bleibt abzuwarten, ob beide Teams in den kommenden Spielen mehr Offensivgeist zeigen und sich aus dem Mittelfeld der Tabelle lösen können.

Hier können Sie einen Blick auf die aktuelle Tabelle werfen oder sich die anderen Ergebnisse anschauen.

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