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Hakimi wegen Vergewaltigung angeklagt! PSG reagiert

Hakimi wegen Vergewaltigung angeklagt! PSG reagiert
Hakimi wegen Vergewaltigung angeklagt! PSG reagiert

Der marokkanische Fußball-Nationalspieler Achraf Hakimi von Bayern Münchens Champions-League-Gegner Paris Saint-Germain ist wegen Vergewaltigung angeklagt worden.

Das bestätigte die Staatsanwaltschaft Nanterre am Freitag der Nachrichtenagentur AFP, nachdem Hakimi verhört worden war. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Ligue 1)

Dem 24 Jahre alten Ex-Dortmunder war von einer gleichaltrigen Frau vorgeworfen worden, sie am vergangenen Samstag in seinem Haus vergewaltigt zu haben. Sie erstattete keine Anzeige, aufgrund der Schwere des Vorwurfs wurde die Staatsanwaltschaft dennoch tätig. Hakimis Anwältin Fanny Colin hatte die Anschuldigungen gegen ihren Klienten als falsch zurückgewiesen.

Hakimis Anwältin spricht von einem Erpressungsversuch

Am Freitag ergänzte sie in einem Statement, das L‘Equipe vorliegt, dass Hakimi die Vorwürfe auch bei der Befragung vehement abgestritten hatte.

„Ich erinnere daran, dass die Anklage, die auf diese Anhörung folgte, ein obligatorischer Schritt für jede Person ist, die Gegenstand einer Anklage wegen Vergewaltigung ist und Herrn Hakimi nun die Möglichkeit bietet, sich zu verteidigen“, heißt es darin. Und weiter: Das vermeintliche Opfer habe sich geweigert, eine Anklage einzureichen und sich einer medizinischen oder psychologischen Untersuchung zu unterziehen.

„Aus den Dokumenten, die sich in den Händen der Kriminalpolizei befinden, geht meiner Meinung nach hervor, dass Herr Hakimi in diesem Fall Gegenstand eines Erpressungsversuchs war“, meinte Colin abschließend.

Das sagt PSG zum Fall Hakimi

Hakimi steht nach der Anklage unter richterlicher Aufsicht, es ist ihm nicht gestattet, mit dem mutmaßlichen Opfer in Kontakt zu treten, das französische Staatsgebiet darf er allerdings verlassen. Hakimi war am Freitagmorgen beim PSG-Training anwesend, am kommenden Mittwoch (21.00 Uhr) tritt Paris zum Achtelfinalrückspiel in München an.

PSG sicherte Hakimi „Unterstützung“ zu. Der Verein vertraue der Justiz, teilte ein Sprecher wenige Stunden nach der Anklage mit. Trainer Chistophe Galtier erklärte auf einer Pressekonferenz am Freitag lediglich, dass er auf Fragen zu Hakimi, die über das Sportliche hinausgehen, nicht antworten werde. Er erklärte außerdem, dass Hakimi nach einer Verletzung wieder mit der Mannschaft trainieren könne.

„Wir nehmen die Anklageerhebung zur Kenntnis“, sagte derweil die Anwältin der Frau gegenüber AFP: „Meine Mandantin steht zu all diesen Aussagen. Sie hat sich dafür entschieden, sich ausschließlich gegenüber der Justiz zu äußern und möchte den Fall nicht in die Medien bringen, insbesondere um ihre Sicherheit zu schützen.“ (Schlimme Vorwürfe gegen Hakimi)

Der Außenverteidiger Hakimi spielt seit 2021 bei PSG. Von 2018 bis 2020 stand er in Diensten des BVB. Mit Marokko erreichte er als Kapitän bei der WM in Katar sensationell das Halbfinale.

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mit Sport-Informations-Dienst