Werbung

Wer kann Verstappen stoppen?

Wer kann Verstappen stoppen?
Wer kann Verstappen stoppen?

Der Große Preis von Australien ist wie immer ein Fall für Frühaufsteher. Um 5.00 Uhr deutscher Zeit gehen am Sonntag die Lichter der Startampel aus. Weltmeister Max Verstappen wird dabei einmal mehr von der Pole Position ins Rennen gehen.

Der Dominator der Formel 1 wankte im Qualifying von Melbourne kurz, fiel aber nicht. Der Formel-1-Weltmeister und Seriensieger war zunächst unzufrieden mit seinem Red Bull, im Training ruinierte er seinen Unterboden, Ferrari war sowohl auf einer schnellen Runde als auch bei den Longruns - also mit gefülltem Tank über mehrere Umläufe - schneller und konstanter.

Formel 1: So können Sie das Australien-Rennen verfolgen:

Formel 1 in Australien: Darauf kommt es an

Dann aber passierte, was fast immer passiert seit einigen Jahren: Red Bull und Verstappen haben im Qualifying „noch ein bisschen was herausgekitzelt“, wie der Niederländer es umschrieb. „Es war eine unglaubliche Zusammenarbeit zwischen den Ingenieuren, den Reifenmanagern und Max“, sagte Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko. Sein Lieblingsschützling startet wieder von Platz eins.

Carlos Sainz komplettiert die erste Startreihe im Ferrari, sein Teamkollege Charles Leclerc startet als Vierter. Auf Rang drei hat sich mit Lando Norris noch ein McLaren-Pilot dazwischen gequetscht.

Sergio Perez hatte Platz drei nach der Quali ursprünglich inne, der Red-Bull-Fahrer wurde wegen eines Vergehens aber auf Platz sechs strafversetzt.

Entscheidend wird in Australien wohl wieder einmal das Reifenmanagement sein: „Es lässt sich noch nicht absehen, wie viele Stopps es werden“, sagte Marko mit Blick auf das Rennen. Die härteste und damit langlebigste Reifenmischung haben sich alle Teams aufgespart - in dem Glauben, dass dies die beste Strategie für die 58 Runden im Albert Park ist.

Verstappen allerdings war am Freitag und Samstag in Sorge um seine Reifen. Probleme, die Ferrari nicht hatte. Ein weiterer möglicher Faktor: Melbourne ist eine Strecke, auf der es nach Unfällen oft zu Unterbrechungen oder Safety-Car-Phasen kommt. Im Vorjahr gab es drei Restarts. Über das Chaos triumphierte allerdings auch damals Verstappen.